WMA Lossless: Audioformat für Windows-Fans
Alternativen: WMA Lossless nicht immer geeignet
Die Daten werden, ähnlich einer ZIP-Datei, so enkodiert, das sie später eins zu eins wiederhergestellt werden können.
Somit ist man in der Lage seine Musik gleichzeitig platzsparend zu speichern (WMA Lossless-Dateien benötigen nur cirka die Hälfte des Speicherplatzes ihrer Originaldatei) und kann trotzdem jederzeit eine Originalkopie der Musikstücke brennen.
Wer lossless-komprimierte Musik unbedingt unterwegs hören möchte, hat zur Zeit schlechte Karten. Kaum ein Player unterstützt die verlustfreien Audioformate. Das liegt wohl vor allem an der vergleichsweise großen Dateigröße.
Eine mit 128 kbit/s enkodierte MP3 "schrumpft" auf etwa ein zwölftel ihrer Originalgröße. Mit einer Verkleinerung von cirka 50 Prozent können die Lossless-Formate da schwer mithalten.
Trotzdem gibt es für audiophile Feinschmecker eine Möglichkeit, Lossless-Dateien auch unterwegs zu hören. Mit Apples proprietärem Format AAC Lossless kann man mit Hilfe von iTunes verlustfrei Musik enkodieren und anschließend auf Apples iPod-Geräten anhören.
