Wuchtig-eleganter Desktop-Ersatz

Sony Vaio A297XP im Test: Notebook im großen Stil

Wenn jemand auf die verständnislose Frage, wo denn sein Computer stecke, "im Schrank" oder "im Rucksack" antwortet, kann das durchaus ernst gemeint sein. Denn mittlerweile ziehen immer mehr Menschen die Vorzüge eines mobilen Notebooks denen eines stationären Rechners vor. Nach getaner Arbeit ist ein Laptop flugs "im Schrank" oder "im Rucksack" verstaut - aus den Augen aus dem Sinn.

Sony Vaio A297XP
Sony Vaio A297XP

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Elegantes Schwergewicht
  2. 2Jingle läutet Boot-Sequenz ein
  3. 3Kein X für ein U: X-Black gleich X-Black
  4. 4Musikalisch begabt
  5. 5Spielerische Leistungsentfaltung
  6. 6Half-Life 2
  7. 7Doom 3
  8. 8Need for Speed Underground 2
  9. 9Warhammer 40.000: Dawn of War
  10. 10Akku überfordert
  11. ...aufklappen
  12. 11Stichwort Desktop-Ersatz: Gut genug für den Schreibtisch?
  13. 12Technische Daten finden Sie auf der nächsten Seite

Wie praktisch ein federleichter Laptop mit besonders kleinen Abmessungen unterwegs auch sein mag, am heimischen Schreibtisch kann er keinem ausgewachsenen PC das Wasser reichen. Um Gewicht und Strom zu sparen, fehlt einem solchen die dafür nötige Rechenleistung meist ebenso wie ein ausreichend groß bemessener Bildschirm. Ein echter Desktop-Ersatz muss da schon mehr drauf haben. Wie der Vaio VGN-A297XP von Sony.

Elegantes Schwergewicht

Von vornherein macht das wuchtig auftretende Notebook klar, dass groß und schwer keineswegs unansehnlich bedeuten muss. Dem beugt die leicht geschwungene, anthrazitfarbene Hülle mit dem dunkel akzentuierten Vaio-Schriftzug vor. Schwer verbergen lässt sich das hohe Gewicht, das mit gefühlten 4,5 Kilogramm an den Armen zerrt. Sonys gibt hier 3.900 Gramm an. Nach einer kurzen, morgentlichen Leibesübung liegt das Vaio A297XP dort wo es hingehört - auf dem Schreibtisch.

Sony Vaio A297XP

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Sony Vaio A297XP - Der erste und einzige Absturz
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Der erste und einzige Absturz

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Auf leichten Druck gibt der Öffnungsschalter die Scharniere frei. Beim Versuch, das Display aufzuklappen, muss der Tester allerdings auch die zweite Hand zur Hilfe nehmen: Die eine hält den unteren Teil des schwergewichtigen Notebooks fest, während die andere den Rest nach oben klappt. Ansonsten neigt es zum Kippeln. Dafür schließt das Oberteil felsenfest mit dem unteren Teil des Gehäuses ab.

In der glänzend schwarzen Oberfläche des riesigen 17-Zoll-Displays sieht man sofort einen guten alten Bekannten wieder, nämlich sich selbst. Ihren Ruf als Schminkspiegel haben alle TFT-Monitore mit Sonys X-Black-Folie längst inne, was netzwelt.de beim Test des SDM-HS94P ebenfalls bestätigen konnte. Der kreisrunde Einschaltknopf lädt mit seinem edlen Metallic-Design förmlich dazu ein, betätigt zu werden.

Jingle läutet Boot-Sequenz ein

Begleitet von einem Jingle, dass im reichhaltigen Repertoire eines Microsoft-Betriebssystems bestens aufgehoben wäre, fährt der digitale Sumo-Ringer mitsamt Vaio-Schriftzug und Intel-inside-Logo hoch. Erst nach langen 45 Sekunden zeigt sich die Oberfläche von Windows XP Professional. In allen weiteren Alltagssituationen sollte sich der Vaio 297XP hingegen als bedeutend flinker erweisen.

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