Der Noxon Audio im Netzwelt-Test

Terratec: Drahtloses Audio-Vergnügen im Test

Der Noxon Audio Player ist ein WLAN-Streamer mit dem man drahtlos Musikdateien vom PC, aber auch völlig ohne Rechner Internetradio empfangen kann. Hört sich nüchtern an, ist aber in der Praxis eine prima Sache. So kann man zum Beispiel den Player im Wohnzimmer an die Stereoanlage anschließen, und sich die besten Lieder live vom Rechner auf die Anlage streamen. Oder beim Kochen, über Internetradio den Anweisungen und Tipps afrikanischer Star-Köche folgen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Simple Angelegenheit - der Aufbau
  2. 2Nichts für Romantiker - das Display
  3. 3Solide aber nicht preisverdächtig - die Verarbeitung
  4. 4Weltempfänger nach 15 Minuten auf Sendung
  5. 5Kein Pflichtprogramm - Die Musikmatch-Software
  6. 6Klang auf gutem MP3-Player-Niveau
  7. 7Musik vom Irgendwo ins Überall?
  8. 8Fazit

In Wohnheimen und Studenten-WGs, hat sich das längst herumgesprochen. Um den Qualitäten des Noxon genauer auf den Zahn zu fühlen, begaben wir uns also in eben so eine WG.

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Helle Aufregung in der Wohngemeinschaft: "Was kann man damit machen, wieviel kostet das und wie funktioniert es", sind die typischen Fragen. Jeder der den Raum betritt, runzelt zunächst die Stirn, will aber anschließend alles ganz genau wissen. Mit Lackschuhen, einem schicken Oberhemd und Vertreter-Outfit, hätte ich bereits beim Testen des Gerätes mehrere Exemplare verkaufen können.

Simple Angelegenheit - der Aufbau

Doch der Reihe nach. Bevor man drahtlos Musik durch das Haus jagen kann, muss das System zunächst eingerichtet werden. Schon beim Auspacken wird klar: Allzu viel falsch machen kann man da nicht. Der 16,0 x 4,0 x 9,8 Zentimeter große Kasten verfügt über genau zwei Anschlüsse. Den einen für das Netzteil, der andere nimmt einen 3,5 Millimeter Klinkenstecker entgegen.

Diesen verbindet man mit dem Line-In-Anschluss der Stereoanlage oder des aktiven Boxensystems. Die Hardware ist nun bereits fertig eingerichtet.

Nichts für Romantiker - das Display

In dunklen Räumen überstrahlt das blaue, vierzeilige Display, alles und jeden. Was von Terratec sicherlich gut gemeint war, verdirbt spätestens beim intimen Rendevouz mit der Nachbarin die Stimmung. Eine Möglichkeit zur Einstellung der Helligkeit gibt es leider nicht.

Dafür kann man die Informationen die das Display darstellt, auch noch bequem aus drei, vier Metern Entfernung ablesen. Gehen Titel- oder Albumnamen über 18 Zeichen hinaus, scrollt die Anzeige automatisch hin und her.

Solide aber nicht preisverdächtig - die Verarbeitung

Der Noxon macht ein soliden Eindruck und scheint sauber verarbeitet zu sein. Sicher, der nächste Designerpreis wird wahrscheinlich nicht ins niederrheinische Nettetal gehen. Dennoch fällt der Kasten nicht unangenehm auf, und das gut ablesbare Display versöhnt uns dann auch schnell wieder.

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