Ein DSL-Helferlein für FRITZ!dsl-Nutzer
DSL-Tools: ADSLWatch überwacht die Leitung
DSL-Hardware und Technik
ADSL-Übersicht in Grafiken und Zahlen
Wem die theoretische Beschreibung einer DSL-Leitung nicht ausreicht, hat mit den einzelnen Registrierkarten von ADSLWatch die Chance, sich einen bildlichen Eindruck seines DSL-Anschlusses zu verschaffen: Beim Laden führt ADSLWatch bereits einen Leitungs-Check durch, um dem vergrabenen Kupferkabel alle Leistungsdaten zu entlocken.
Auf der Registrierkarte "ADSL-Spektrum" befinden sich grafische Darstellungen der DSL-Trägerfrequenzen. Den Abstand zwischen übertragenem Signal und Leitungsrauschen zeigt die obere Grafik an. Je größer der Abstand, desto besser. Das Bild macht gleichzeitig klar, dass auf den höheren Frequenzen der Rauschabstand schrumpft - und wo sich das Signal nicht mehr vom Leitungsrauschen abhebt, stößt die Übertragung an ihre physischen Grenzen.
adslwatch
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Das untere Bild zeigt Träger- und Frequenz-Einteilungen: Upstream-Träger auf den unteren Frequenzen sind grün, Downstream-Träger im hohen Frequenzbereich blau dargestellt. Für den Verbindungsaufbau zuständig ist der rot markierte Träger. Die Frequenzen unterhalb von 130 Kilohertz bleiben leer - sie sind bei ADSL für analoge Telefonie oder ISDN reserviert. Je höher ein Balken, desto mehr Bits kann der Träger pro Sekunde übermitteln.
Drehzalbegrenzer: Sehen ja, einstellen nein
DSL schafft mehr, als die Provider zulassen, das belegt ADSLWatch ganz individuell. Der oberste Wert auf der Karte "ADSL" zeigt die größtmögliche Übertragungsrate der eigenen Leitung an. Hätten die Provider nicht alle Anschlüsse genormt, wäre je nach Leitungsmerkmalen noch einiges mehr an Leistung rauszuholen.
Schade für das Hier und Heute - aber vielleicht schlägt die Bitstream-Technologie in Zukunft noch Brücken in diesen ungenutzten Bereich. Auf den Boden der Realität wird der Betrachter von den folgenden Zahlen zurückgeholt: Brutto- und Netto-Datenraten machen deutlich, welche Bitraten aktuell geschaltet sind (brutto), beziehungsweise was nach Abzug von Protokollinformationen noch zur freien Verwendung verbleibt (netto).
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