Ergänzung für den Link-Tag

Internet & Netzwelt: Google bekämpft Kommentarspam in Blogs

Da ärgert sich der Weblog-Betreiber: Mit viel Mühe hat er seinen Text verfasst und als Kommentar folgt nur der Tipp, Dosenfutter für Schäferhunde in Holland zu kaufen. Mit etwas Pech landen mehrere Hundert dieser Kommentare über Nacht im Blog.

Diese zu entfernen ist ein lästiges Problem, ein anderes haben die Suchmaschinen-Betreiber. Kommentarspam soll nicht nur beim Verkauf helfen (Lecker Dosenfutter!), sondern auch gute Platzierungen bei Google & Co liefern. Die drei Großen Google, MSN und Yahoo haben sich deshalb in seltener Eintracht bereits darauf geeinigt, Links zu ignorieren, wenn im Link-Tag das Attribut rel="nofollow" gesetzt ist.

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Der Kommentarspam selbst wird nicht verhindert

Google.com empfiehlt, diesen Zusatz immer dann einzufügen, wenn die Leser in Kommentaren selbstständig Links setzen können, also ohne dass diese vom Betreiber der Website autorisiert werden. Dies betrifft nicht nur Weblogs, sondern auch die klassischen Gästebücher.

Gerade bei Weblogs ist aber Googles Wunsch einfach umzusetzen, da die meisten Blogger Dienste wie Blogger.com oder eine Software nutzen, die auf dem eigenen Server läuft. Unter anderem Blogger.com, Six Apart, Buzznet, WordPress und MSN Spaces sowie in Deutschland Blogg.de und Blogigo haben diesen Zusatz bereits eingefügt oder wollen dies in Kürze tun.

Der Kommentarspam wird damit zwar noch nicht verhindert, aber wenn er so aussieht: "Lecker Dosenfutter für Schäferhunde gibt es unter <a href="http://www.netzwelt.de/" rel="nofollow">dieser Adresse</a> in Holland.", wird ihm keine Suchmaschine mehr folgen. Suchmaschinenfaker müssten sich eine neue Spielwiese suchen.

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