Schnellster 19-Zöller mit MVA-Panel
HP L1955 im Test: MVA-Flachbildschirm mit 16 ms
Monitore
Ein Flachbildschirm, der sehr gute Bildqualität mit hohen Sichtwinkeln und spielbarer Reaktionszeit vereint - Utopie oder schon Wirklichkeit? Schenkt man den Angaben zu HPs L1955 Glauben, so geht das 19-Zoll-Display des amerikanischen Herstellers einen Schritt in eben diese Richtung. Demnach ist der mit MVA-Panel ausgerüstete TFT-Moniter der erste seiner Art mit einer kurzen Reaktionszeit von 16 Millisekunden.
Nur flüchtig betrachtet, erscheint der angegebene Wert alles andere als revolutionär - kommen aktuelle TN-Flachbildschirme doch bereits mit der Hälfte aus. Bei genauerem Hinsehen dürfte sich jedoch Staunen in den zuvor eher teilnahmslosen Gesichtsausdruck von TFT-Interessierten, -Begeisterten- und -Kennern mischen. Denn mit einem sehr hohen Kontrastverhältnis von 1.000:1 und annähernd optimalen Sichtwinkeln von 176 Grad horizontal wie vertikal, kann keines der voll auf Spieletauglichkeit eingestellten Displays mithalten.
HP L1955
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Optik und Zubehör
Nach dem Öffnen des Kartons fällt dem testenden Redakteur erst einmal ein schwerer Standfuß in die Hände. Sogleich wird die Höhenverstellbarkeit von selbigem überpruft - doch nach dem Herunterdrücken federt die Halterung jedes Mal wieder auf ihren Höchststand zurück. Das Abnehmen der nächsten Styroporschicht fördert dann die Bildfläche zutage. Ein paar - völlig narrensichere - Handgriffe später ist sie fest und sicher mit ihrer Basis verbunden.
In seiner vollen Pracht zeigt sich der HP L1955 auf dem Schreibtisch von einer eleganten, ranken und schlanken Seite. Maßgeblich daran beteiligt ist der schmale Rahmen, der oberhalb wie seitlich nur 1,3 Zentimeter beträgt und unten lediglich vier Millimeter breiter ausfällt. Der eher funktionell und robust anmutende Standfuß gerät dabei schnell in Vergessenheit. Was das mitgelieferte Zubehör betrifft, hat es HP an nichts mangeln lassen: Kabel für den digitalen und analogen Anschluss, DVI auf D-Sub, die Steckdose sowie die fünffach vorhandenen USB-Ports sind ab Werk mit dabei.
Ausstattung und Bedienbarkeit
Beim fertig zusammengebauten Monitor zeigt sich, dass der Fuß sein Niveau nur aufgrund des Gewichts der eigentlichen Bildfläche halten kann. Damit lange Listen besser zu lesen sind, beherrscht die mattschwarzen Halterung zudem das Drehen im rechten Winkel. Passend dazu findet sich ein leicht zu bedienendes Pivot-Tool auf der mitgelieferten Treiber-CD. Außerdem fällt positiv auf, dass sich die TFT-Fläche auch seitlich um etwa 45 Grad drehen lässt. Ferner kann sie nach unten oder oben geneigt werden. Alle Verstellmöglichkeiten gehen mit einem gewissen Widerstand einher, der jedoch versehentlichen Änderungen oder grobmotorischen Ausrutschern vorbeugt.
Die rückseitig am Monitor angeklemmten Kabel lassen sich bei Bedarf von einer simplen Plastikhalterung leiten. Am unteren Ende des Standfußes sticht weiterhin eine Vertiefung optisch hervor. Dort lassen sich beispielsweise Stifte, Schrauben oder Lautsprecher einer kleinen Surround-Anlage unterbringen. Über die schmalen Knöpfe an der Frontseite gelangt man in ein übersichtliches und gut lesbares On-Screen-Menü, in dem alle Funktionen hübsch untereinander stehen.
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