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18.01.2005
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Egal ob digitales Fernsehen oder eine DVD, fast alles ist MPEG

MPEG: Ein Video-Format in vielen Formen

DivX/DVD-Software

Ermutigt durch den Erfolg anderer Projekte zur Vereinheitlichung von Standards, wurde die Motion Pictures Expert Group (MPEG) ins Leben gerufen. Nach ihr sind auch die verschiedenen Standards für komprimiertes digitales Video benannt. Mit MPEG werden nicht nur Videobilder komprimiert, sondern auch die dazugehörigen Audiosignale. Außerdem sorgt dieses Verfahren für die Synchronisation zwischen Bild- und Tonsignalen.

Oberste Prämisse des Gremiums - die Dateigröße soll erheblich reduziert und eine hohe Bild- und Tonqualität garantiert werden. Grundsätzlich kann man den MPEG-Standard in Gruppen einteilen: MPEG-1, MPEG-2, MPEG-3 und MPEG 4. MPEG-3 spielt allerdings eine unwichtige Rolle, da es nie wirklich zum Einsatz kam - es wurde später in MPEG-2 integriert.

Wie funktioniert die Komprimierung?

Zwischen aufeinanderfolgenden Bildern eines Filmes besteht eine sehr hohe Ähnlichkeit. MPEG erreicht seine hohe Kompressionrate, indem nur die Unterschiede von aufeinanderfolgenden Bildern gespeichert werden. Deswegen kann man bei Videodaten eine deutlich höhere Kompression erreichen, als das bei einzelnen Bildern der Fall ist. MPEG ist ein verlustbehaftetes Kompressionsverfahren, doch bei sorgfältiger Parameterauswahl während der Encodierung, sind die Qualitätsverluste praktisch nicht sichtbar.

Was sind die Unterschiede von MPEG-1, MPEG2, und MPEG-4

MPEG-1 ist, zumindest was die Qualität angeht, die VHS-Kassette des 21. Jahrhunderts. Es arbeitet mit einer Auflösung von 352 x 240 Pixeln und wird vor allem für qualitativ nicht so anspruchsvolle Zwecke genutzt. Es hat aber den Vorteil, dass man einen Film auch bei geringer Computerleistung relativ schnell dekodieren - sprich abspielen kann. Insofern eignet sich MPEG-1 sehr gut für Streaming-Angebote im Internet. Eine MPEG-1 Datei erkennt man meistens daran, dass Sie die Endung ".mpg" hat.

Ein weitaus hochwertigeres Verfahren zur Komprimierung einer Videodatei ist MPEG-2. Es speichert Videos in DVD-Qualität und ist der Standard für digitales Fernsehen (DVB-T, DVB-S, DVB-C) und DVDs. Durch den Siegeszug der DVD in unseren Videotheken, ist MPEG-2 mittlerweile sehr verbreitet.


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