iTunes-Update verschlüsselt geknackte Dateien
Kopierschutz: Apples neuester Kopierschutz-Streich
Nicht alle Nutzer werden Gefallen an Apples letztem iTunes-Update finden. Die neue Version 4.7.1 der Audio-Software durchsucht den Rechner nach Songs aus dem iTunes Music Store. Falls iTunes dabei Dateien mit geknacktem Kopierschutz findet, wird dieser ganz einfach restauriert.
Apple liefert sich bereits seit mehr als einem Jahr ein Katz- und Maus-Spiel mit Hackern, die ihre iTunes-Musik gerne ohne Kopierschutz genießen möchten. So veröffentlichte der norwegische Hacker John Lech Johansen im November 2003 ein Programm zum Knacken des iTunes-Schutzes.
Doch wer seine Dateien mit Johansens Programm von Kopierbeschränkungen befreit hat, erlebt nach dem Update auf die neueste iTunes-Version eine unangenehme Überraschung. iTunes spürt die Dateien zielsicher in der eigenen Musik-Bibliothek auf und erneuert ungefragt die Kopier-Beschränkungen. Einige Nutzer berichten allerdings, dass die so verschlüsselten Dateien sich problemlos abermals vom ihrem Kopierschutz befreien lassen.
Apples Fairplay genanntes Kopierschutz-System hat seit der Gründung des iTunes Music Stores immer wieder für Diskussionen gesorgt. Kritik gibt es dabei nicht nur von Konsumenten, die sich im Umgang mit ihrer legal erworbenen Musik eingeschränkt fühlen.
Auch Apples Konkurrenz ist Fairplay ein Dorn im Auge. Der Grund dafür: Die Software beschränkt nicht nur die Nutzungsrechte der bei iTunes erworbenen Songs, sondern auch die Nutzungsmöglichkeiten des iPods. Der Online-Musikanbieter RealNetworks veröffentlichte deshalb im Sommer letzten Jahres eine Software, mit der auch andere geschützte Songs auf Apples iPod abgespielt werden können.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Apple iTunes hier.
