Bittorrent für den Mac im Test

Mac-P2P: Das Bittorrent-Netzwerk

Bittorrent ist zur Zeit das wohl aktiviste Filesharing-Netz. Auch Mac OS X-Benutzer sind eingeladen, daran teilzunehmen. Die einzigen Voraussetzungen sind ein fehlendes Unrechtsbewusstsein, eine gute Quelle für die Torrents und natürlich ein vernünftiger Client, auf den man sich verlassen kann.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Gefahren der Nutzung
  2. 2Azureus im Test
  3. 3Benutzerfreuden in deutscher Sprache
  4. 4Schneller Download
  5. 5Bittorrent: Klein, aber fein
  6. 6Unsittliche Schnorrerei
  7. 7Tomato: Mac OS X only!
  8. 8Fazit: Azureus Testsieger

Und genau da hapert es. Bittorrent-technisch ist Mac OS X zwar kein Entwicklungsland, die vorhandenen Clients sind allerdings nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Es gibt nur einen reinen Mac OS X-Client namens "Tomato", alle anderen sind mehr oder minder gute Kopien der gleichnamigen Windows-Clients, also Bittorrent vom Entwickler des Netzwerks sowie Azureus, die Java-basierte und recht beliebte Alternative.

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Keine Suchfunktion

Das Bittorrent-Netz unterscheidet sich in einer Hinsicht stark von anderen Filesharing-Netzwerken: Anders als zum Beispiel bei Gnutella oder eDonkey kann nicht nach Dateien gesucht werden, wodurch das Netzwerk vergleichsweise sicher gegenüber Fahndungsmassnahmen der Film- und Musikindustrie ist.

Allerdings hat auch Bittorrent seine Schwachpunkte, der größte ist auch hier das Konzept: Da eine Suchfunktion fehlt, muss dem Client auf anderem Weg mitgeteilt werden, wo die Dateien zu finden sind. Dafür werden .torrent-Dateien benötigt, so genannte Torrents. Die allerdings gibt es nur auf speziellen Bittorrent-Seiten oder in anderen Tauschbörsen.

Gefahren der Nutzung

Der erste Fall macht das Netzwerk an sich angreifbar, muss die Industrie doch nur nach solchen Seiten fahnden. Der zweite Fall macht den Benutzer angreifbar, denn die Benutzung von eDonkey oder Gnutella ist meistens mit dem Upload von Dateien verbunden. Hier besteht die Gefahr, sich strafbar zu machen.

Hinzu kommen noch die MLDonkey-Derivate, die das Bittorrent-Netzwerk ebenfalls unterstützen sollen. Die Clients MLMac, xDonkey und MLnet nehmen die .torrent-Dateien zwar an, packen sie auch in die Download-Liste. Doch dann passiert erst einmal nichts. Der Client weigert sich einfach, die Datei herunterzuladen.

Azureus im Test

Schon deshalb sind dedizierte Bittorrent-Clients die bessere Alternative. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede. Azureus fällt dank Stabilitäts-Problemen direkt durch die Maschen, weil Mac OS X eine gewisse Voreingenommenheit gegenüber Java-Programmen aufweist. Sie laufen zwar, lasten das System aber derartig aus, dass es oft keine Freude macht, mit ihnen zu arbeiten.



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