Falsche Konfiguration erkennen, Performance verbessern - eine Übersicht
Der MTU-Wert: Tuner und Spaßbremse für DSL
Heile DSL-Welt: schneller Seitenaufbau, kurze Download-Zeiten, surfen mit Flatrate. Die Zeiten mit Analog-Modem oder ISDN sind fast schon vergessen. Doch abrupt kann sich diese Surfer-Idylle in Luft auflösen. Wenn bestimmt Elemente oder ganze Internet-Seiten einfach nicht erreichbar sind, könnte der MTU-Wert nicht unschuldig sein.
Die einfachste Lösung vorweg: Die betreffende Homepage vergessen, auf der Blacklist notieren und eine andere Informationsquelle finden. Damit ist die Ruhe erstmal wieder hergestellt. Nur schleicht so ein Fehler oft noch eine Weile im Kopf herum, und auf anderen Seiten könnte er ja wieder auftreten - kein Dauerzustand also. Hilft nur eine Kampfansage an die "Spaßbremse" - den MTU-Wert.
"Die Seite kann nicht angezeigt werden."
Diese Meldung hat jeder schon einmal zu Gesicht bekommen. Wenn bis auf einige wenige Ausnahmen sämtliche Seiten funktionieren oder der Browser nur bestimmte Elemente auf manchen Websites nicht lädt, deutet das auf einen schlecht abgestimmten MTU-Wert der Gegenstelle hin.
In den verschiedenen Internet-Foren melden sich immer wieder User zu Wort, die mit diesem Problem zu kämpfen haben. Auch der POP3-Server von GMX hatte 2002 angeblich Schwierigkeiten: Er sendete gelegentlich IP-Pakete, die für empfangende Computer schlichtweg zu groß waren. Auf die Fehlermeldungen dieser Computer konnte der Mailserver jedoch nicht reagieren - die Firewall blockte das ICMP-Protokoll automatisch ab.
Maximalgewicht für Datentransporter
Wie das Beispiel bereits verrät, hat MTU mit dem Reglement des Datenverkehrs zu tun. Der MTU-Wert (Maximum Transfer Unit) legt dabei die höchste Zahl an Bytes fest, die ein Datenpaket im Netzwerk betragen darf. Verglichen mit einem Lastwagen zeigt der MTU-Wert das höchste zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs auf. Kommt das Paket darüber, darf es bestimmt Routen nicht mehr benutzen.


"Warum ist mein Download sooooo langsam?" Diese Frage gehört zu den häufigsten in den einschlägigen Filesharing-Foren. Der Bittorent-Client Azureus mit dem giftigen blauen Frosch als Namensgeber gehört zu den besten und beliebtesten seiner Sorte. Der Betrieb ist an sich simple. Wie aber lassen sich die Downloadraten in schwindelnde Höhen schrauben? Teilweise hilft bereits die richtige Konfiguration. Was der Nutzer tun kann, um Azureus Beine zu machen - netzwelt hat ein paar Dinge zusammengetragen.
Haben Sie mal hochgerechnet, was Sie mehrere SMS, also sagen wir mal ein Megabyte, kosten? Dürfte ja eigentlich nicht viel sein, oder? Ein Wissenschaftler hat nun herausgefunden, dass da viel mehr Kosten versteckt sind, als jeder von uns finden kann. 




