Kurztest: Erotic Empire

Fummeln einmal anders

Auch der Schnitt nach einem abgeschlossenen Dreh ist Chefsache. Sehr viel ist davon aber nicht zu erwarten. Mehr als die Aneinanderreihung von sekundären Geschlechtsmerkmalen sowie das Einsetzen von vorgefertigten Sound- und Spezialeffekte ist mit dem Editor nicht möglich. Gerade hier verschenken die Programmierer Potential, zumal die Einbeziehung diverser Requisiten technisch wenig Probleme bereitet hätte.

Ohnehin zählt die Technik nicht zu den Stärken des Spiels. Die 2D-Grafik ist an Bewegung ärmer als ein Fesselsklave im SM-Studio. Ein Ärgernis ist die Scrollfunktion: Sobald der Mauszeiger an den Bildschirmrand stößt, bleibt das Bild stehen. Die Konsequenz ist eine Fummelei der besonderen Art.

Fazit: Billig produzierte Wirtschaftssimulation, die ihre Käufer trotzdem finden wird.

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