Debatte über Computerspiele nötig
Computerspiele: Politikerin äußert sich in Interview versöhnlich
Gaming
Während der Versicherer Allianz eine strengere Alterseinstufung für Rennspiele fordert, meldet sich zum Thema Computerspiele einmal mehr eine Stimme aus dem politischen Lager. Allerdings nicht ungefragt - und mit erfrischenden Argumenten.
In einem Interview mit Electronic Arts forderte Monika Griefahn, Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien, eine Vertiefung der politischen Diskussion über interaktive Unterhaltung.
"Es bedarf vieler Faktoren, um an der Entwicklung eines Spieles arbeiten zu können. Die Fähigkeiten, die dafür nötig sind, ähneln denen eines Drehbuchautors, Trickfilmzeichners oder Regisseurs ... Die kulturelle Bedeutung liegt meiner Meinung nach in der Verbindung von technischer Innovation und dem Potential, unsere kulturelle Gegenwart abzubilden."
Auch die wirtschaftlichen Chancen nutzen
Monika Griefahn weiter: "Wenn Sie berücksichtigen, dass der Computerspielemarkt eine Boombranche ist, stehen wir erst am Anfang der Diskussionen. Das zeigt aber auch, dass die Debatte nötig ist und die Kulturpolitik, aber auch andere Politikbereiche diese Entwicklung aufgreifen sollten, damit nicht zuletzt die wirtschaftlichen Chancen für eine Computerspieleindustrie genutzt werden."
Das vollständige Interview erscheint am 13. Januar 2005 in der aktuellen Ausgabe von "EA Das Magazin".
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