Der iPod als Radiostation

Pirat auf Sendung: Griffin iTrip im Test

Das Wichtigste vorab: In Deutschland ist der Einsatz des iTrip nicht erlaubt und wird zum Teil mit sehr hohen Bußgeldern geahndet! Aber was in Deutschland gilt, hat nicht automatisch im Rest der Welt seine Gültigkeit. Über die Weinachtsfeiertage fühlte der Autor daher in seinem verdienten Auslandsurlaub der Mini-Radiostation genauer auf den Zahn.

Pirat auf Sendung: Griffin iTrip im Test

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Software-Einstellungen
  2. 2Klang? Berauschend!
  3. 3Auf dem Highway rauscht und knistert es
  4. 4Fazit

Aufstecken, anschalten, loslegen - Griffins iTrip macht aus dem iPod auf einfachste Art und Weise eine vollwertige Radiostation. Wozu das gut sein soll? Ganz einfach - lästige Verkabelungen vom iPod zurAnlage entfallen, und man hat praktisch überall dort wo ein Radio in der Nähe ist, seinen ganz persönlichen Radiosender am Start. Ob in der Küche oder im Auto, der iTrip verwandelt jedes FM-Radio in eine persönliche Jukebox.

Pirat auf Sendung: Griffin iTrip im Test

Zum Betrieb braucht der Sender keine eigene Stromversorgung. Den nötigen Strom bezieht das Gerät einfach vom Akku des iPods. Huckepack auf dem Kultplayer, signalisiert eine rote Status-LED die Sendebereitschaft.

Software-Einstellungen

Um mit dem Piratensender auch wirklich auf Sendung zu gehen, muss aber zunächst die beiliegende Software installiert werden. Das Programm fügt den Playlists in iTunes auf der linken Seite eine neue Rubrik mit dem Namen "iTrip Stations" hinzu. Auf der rechten Seite müssen dann noch die möglichen UKW-Frequenzen zwischen 87,9 und 107,9 MHz ausgewählt werden. Die anschließend notwendige Aktualisierung mit dem iPod fügt diesem die Playlist hinzu, und der in Deutschland leider illegale Spaß kann beginnen.

Pirat auf Sendung: Griffin iTrip im Test

Für den Test wurde die Stereoanlage des Hotels als "Wirt" auserkoren. Jetzt wird es allerdings ein wenig kniffelig - für einen störungsfreien Betrieb muss das ausgewählte Frequenzband möglichst fei sein, dass heißt, es dürfen keine Sender auf diesem Frequenzband empfangbar sein.