Shoutcast: Streamingtechnik fürs eigene Webradio

Einschränkungen beim Senden

Außerdem ist es möglich über die Soundkarte einen CD-Player anzuschließen, von welchem ein Audiosignal abgegriffen werden kann, dass dann ebenfalls ins Internet gesendet werden kann.

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Hat man eine Musikdatei gestartet, kann das Internetradio theoretisch schon von Hörern empfangen werden. Das Problem dabei: damit der Stream von einem Zuhörer aufgerufen werden kann, muss dieser die IP-Adresse des Sender-Rechners kennen.

Die IP-Adresse eines Computers, der sich über einen Provider ins Internet einwählt, wird jedoch bei jeder Einwahl neu vergeben. Das heißt: Bei jeder neuen Einwahl müsste man seinen Zuhörern die neue Adresse des Webradio-Streams mitteilen.

Auch die Anzahl der Hörer ist stark beschränkt. Je nachdem mit welcher Bitrate der Audiostream kodiert wird (darum kümmert sich das DSP-Plug-In), können sogar bei einem DSL-Anschluss nur drei bis vier Hörer gleichzeitig zuhören.

GEMA und andere Kosten

Will man eine feste IP-Adresse zur Verfügung haben und den Hörern eine grössere Bandbreite zur Verfügung stellen, kommt man um professionelle Anbieter nicht herum. Einige Firmen haben sich darauf spezialisiert, Webradios eine technische Plattform zur Verfügung zu stellen, damit möglichst viele Hörer das Programm in einer guten Qualität (und über eine feste Adresse) aufrufen können.