Browser-Erweiterung für Kiosk-Systeme
Brausen ohne Reue: Friendlyway Secure Browser
Wenn in der Hotel-Lobby ein PC mit Internet-Anschluss steht, gibt es immer wieder humorvolle Leute, die den Rechner runterfahren, Dialer-Seiten aufrufen oder den Rechner mit 100 offenen Fenstern zum Absturz bringen.
Für solche Fälle bietet Friendlyway den "Secure Browser" an. Er setzt auf den Internet Explorer auf und ermöglicht sicheres Surfen an mehr oder weniger öffentlich zugänglichen PCs. Dabei lässt sich recht einfach festlegen, was der User darf und was er nicht darf.
Bye-bye, Gates-Kralle
Für den "Kiosk-Betrieb" kann das Schließen des Browsers verhindert werden; es lassen sich eine Tastenkombination und ein Passwort festlegen, mit denen der Browser beendet werden kann. Genauso lassen sich die rechte Maustaste und alle System-Shortcuts abstellen.
Dann funktionieren weder die Kombination Alt-Tab zum Programmwechsel, noch die "Gates-Kralle" Strg-Alt-Entf. Wer es allerdings ganz sicher haben möchte, kann die ganze Tastatur weglassen: In die Menüleiste des Secure Browsers ist ein Button integriert, mit dem sich eine Maus-Tastatur aktivieren lässt.
Es geht auch ohne Tastatur
Zusammen nehmen Menüleisten und Tastatur rund die Hälfte des Bildschirms ein. Friendlyway hat aber mitgedacht: sehr praktisch ist die www-Taste; wozu man allerdings die http://-Taste braucht, ist unklar.
Für Firmen lässt sich der Secure Browser leicht ans Corporate Design anpassen; genauso sind weit reichende Einschränkungen im Web-Zugriff möglich. Das Programm kostet 162,40 Euro; eine Demoversion (17,2 MB) gibt es beim Hersteller.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Browser & Mailer hier.
