Keiner hört Ihnen zu? Der iTalk bestimmt...
MP3-Hardware: Sprich mit mir - Griffins iTalk Mikrofon im Test
Was bei den meisten MP3-Playern mittlerweile zur serienmäßigen Ausstattung gehört, muss bei Apple mit barer Münze nachgekauft werden. Griffin Technology, Zuberhöranbieter für Apple-Produkte, hat mit dem iTalk eines der besten externen Mikrofone für den iPod im Programm. Neben der Gesprächsaufzeichnung soll das Gerät auch zum Abspielen von Musik und Hörspielen taugen. Der Test zeigt, wo die Stärken und Schwächen des iTalk liegen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Deckel auf Topf
- 2Zehn Meter Entfernung stellen kein Problem dar
- 3Für Professionelle: Der externe Mikrofon-Eingang
- 4Fazit
Der Sinn und Zweck eines Mikrofons im MP3-Player ist eindeutig: Mal eben kurz den S-Bahn-Fahrplan auf den Player gesprochen, oder bei Vorlesungen in der Uni gemütlich die Augen schließen, während der iPod die Stimme des Profs aufzeichnet.
Deckel auf Topf
Der iTalk ist speziell auf den großen iPod zugeschnitten und passt perfekt auf die Oberseite des Players. Angeschlossen an Dock-Connector und Kopfhörer-Eingang, fügt er sich perfekt in das Design des iPods ein. Nur der Hold-Schalter lässt sich bei aufgestecktem Mikrofon nicht mehr bedienen. Ansonsten kann das Gerät auch permanent auf dem Player gelassen werden.
Auch wenn der iTalk außen komplett aus Plastik besteht, gibt es an der Verarbeitung nichts auszusetzen. Da wackelt nichts und auch einige Stöße und Stürze dürften dem Gehäuse keinen allzu großen Schaden zufügen.
Zehn Meter Entfernung stellen kein Problem dar
Steht die Verbindung zwischen beiden Geräten, öffnet sich automatisch ein Status-Bildschirm. Die Bedienung wird einem denkbar einfach gemacht. Entweder man startet die Aufname, oder man verlässt das Menü wieder. Bei beginnender Aufnahme signalisiert eine kleine rote Status-LED den Aufnahme-Modus.
Sprachmemos werden in guter Qualität aufgenommen. Selbst bei Entfernungen über zehn Metern ist in Räumen die Stimme eines Redners deutlich und klar zu höhren. Musik hingegen wird nicht ganz so klar aufgezeichnet und kommt ein wenig verzerrt an die Ohren. Dank einer automatischen Aussteuerung wird bei der Aufnahme ein relativ gleichbleibender Pegel erreicht. Schade ist nur, das eine manuelle Aussteuerung nicht möglich ist.
