Nur ein weiterer Flash-Player im großen Becken?
Sign SI-300: Edler Flash-Player im Test
Für viele ist nicht allein der pure Nutzwert eines Gerätes kaufbestimmend. Wer über hundert Euro in einen MP3-Player investiert, möchte im Alltag nicht nur die Ohren, sondern am liebsten auch gleich das Auge mit verwöhnen. Gerade bei MP3-Playern, die neben Handys oft schon genauso zu den Dingen gehören die ständig mit unterwegs sind, ist eine Abwechslung zum tristen Plastikgehäuse stets willkommen.
Der hierzulande noch recht unbekannte, koreanische Hersteller "Sign" versucht sich im Haifischbecken der Konkurrenz gleich mit mehreren Playern zu behaupten. Die Redaktion angelte sich den SI-300 für einen ausführlichen Test. Nur ein weiterer Fisch im großen Ozean?
Schon das Auspacken überrascht: Auf Fotos sah der Flash-Player, der in der größten Kapazität immerhin ein halbes Gigabyte fasst, wesentlich größer aus. Will man sich ein Bild von den exakten Abmaßen des Players machen (68,5 x 25,7 x 16,3 Millimeter) benötigt man entweder ein Metermaß, oder es muss mal wieder der berühmte Vergleich mit dem Feuerzeug herhalten. Auch wenn dieser vielen bereits schon aus den Ohren quirlt: Lässt man den Aufsatz samt Drehrad weg, ist der SI-300 nahezu exakt so groß wie ein Standard-Feuergeber vom Kiosk nebenan.
Die Verarbeitung hinterlässt einen soliden Eindruck. Eingepackt in ein silberfarbenes Aluminiumgehäuse und einem verspiegelten Glasdisplay, könnte der Sign-Player durchaus als Schmuckstück durchgehen.
Auch nüchtern betrachtet gibt es am Konzept des kleinen, gegen Kratzer weitestgehend unempfindlichen Player nichts auszusetzen. Zwei Wochen in der Jackentasche neben Schlüsselbund und anderem Kleinkram überstand das Gerät ohne die geringsten Gebrauchsspuren.
