Fluchthilfe
Test: The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay
Wenn aus Filmen Spiele werden, kommt meist nichts Vernünftiges dabei heraus. Dass es Ausnahmen gibt, zeigte im Sommer vergangenen Jahres das Xbox-Spiel "Riddick". Jetzt erschien der grimmige Action-Shooter für den PC.
"Richard Riddick", gespielt von Vin Diesel, ist kein Mann, der übermäßig viel Spaß versteht. Das merken auch die Knackis im Hochsicherheitsgefängnis Butcher Bay, in welches der glatzköpfige Verbrecher zu Spielbeginn eingeliefert wird. Doch kaum dass "Riddick" die Hierarchie im Knast mit Fäusten, Schlagring und Messer auf den Kopf gestellt hat, will er auch schon wieder raus.
Dabei helfen muss der Spieler, der den gemeingefährlichen Griesgram laufen, klettern, kämpfen und schleichen lässt. Obwohl "Riddick" ein exzellenter Faustkämpfer ist und patrouillierende Wachen auch lautlos auszuschalten vermag, sammelt sich im Verlauf ein brauchbares Waffenarsenal an. Wenn der Ausbrecher gerade nicht mit Schrotflinte, Pistole oder Maschinengewehr hantiert, stiehlt er sich im Schatten an ahnungslose Feinde heran. Im Schleichmodus verrät die Färbung der Umwelt, ob und in welchem Maße "Riddick" für seine Häscher wahrnehmbar ist.
Der Typ mit dem irren Blick
Die Einbeziehung von Licht und Schatten ist den Programmieren vortrefflich geglückt. Anders als bei "Doom 3" wird die Taschenlampe automatisch auf das jeweils eingesetzte Schießeisen montiert. Die Tatsache, dass sich "Riddick" auf seinem Weg in die Freiheit ein neues, lichtempfindliches Paar Augen gönnt, gereicht ihm in den überwiegend dunklen Räumlichkeit zum Vorteil: Ein Knopfdruck genügt, um spärlich beleuchtete Bereiche buchstäblich in neues Licht zu tauchen.
