Überleben durch Lizenzverkauf
Pleitewelle: Titus bankrott, harte Zeiten für Interplay
Gaming
Ein französisches Gericht hat den Mutterkonzern von Interplay, Titus Interactive, für bankrott erklärt. Die Richter trauten dem Unternehmen, das bereits im Juni 2004 Insolvenz anmelden musste, nicht zu, einem Schuldenberg von über € 30 Millionen Herr zu werden.
Da Interplay zu fast 63 Prozent Eigentum der insolventen Franzosen war, droht dem ohnehin schwer gebeutelten Kultlabel nun ebenfalls das Aus. Die letzte große Krise - vor wenigen Monaten konnte man weder Löhne noch Versicherungen zahlen - überwand das amerikanische Unternehmen u. a. durch den Verkauf der Fallout-Lizenz.
Zum Überleben wird Interplay wohl schon bald weitere Namenrechte feilbieten müssen, zum Beispiel "Dark Alliance".
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