Kein Spass: eDonkey auf dem Mac

Mac-P2P: Das eDonkey-Netzwerk

Filesharing unter Mac OS X ist ein hartes Brot. Gerade für Nutzer des eDonkey-Netzwerkes, also von Programmen wie eDonkey, eMule oder Overnet, ist ein Switch zum Mac mit Problemen verbunden. Denn die Clients für das Apple-Betriebssystem sind alles andere als ausgereift und zum Teil erst seit kurzem mit einer graphischen Benutzeroberfläche ausgestattet.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1eDonkey oder MLDonkey?
  2. 2Unübersichtliche Clients
  3. 3eDonkey2000, Urgestein und Referenzobjekt
  4. 4Unübersichtlich
  5. 5MLMac, der Platzhirsch
  6. 6Wo sind die Serverlisten?
  7. 7Absturzfreudiger Client
  8. 8Computer-Blockade mit Übersicht
  9. 9xDonkey: Das doppelte Lottchen
  10. 10Problematischer Aufbau
  11. ...aufklappen
  12. 11Keiner kann überzeugen
  13. 12Besser mit Gnutella

Um das Donkey-Netzwerk auf dem Mac nutzen zu können, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder, man greift zum originalen eDonkey-Client, der seit rund einem halben Jahr auch in einer graphischen Version zur Verfügung steht. Oder man nutzt den eDonkey-Clone MLDonkey, der neben dem Donkey-Netz auch Gnutella, Fasttrack, Soulseek, Bittorrent und Direct Connect unterstützt.

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eDonkey oder MLDonkey?

Letzterer ist allerdings erst einmal nur in einer Kommandozeilen-Version mit Browser-Interface vorhanden. Diese unkomfortable Methode, das Donkey-Netzwerk zu nutzen, lassen wir aber außen vor, haben es sich doch zwei findige Programmierer zur Aufgabe gemacht, MLDonkey in eine graphische Oberfläche zu packen.

Zur Auswahl stehen das Tool xDonkey sowie das etwas ältere MLMac. Beide Tools liegen in Beta-Versionen vor. Das gleiche gilt für den originalen eDonkey-Client, der allerdings wenigstens schon den Sprung in die Version 1.0 Beta geschafft hat.

Unübersichtliche Clients

Die MLDonkey-Clients wurden im Hinblick auf das Donkey-Netzwerk betrachtet. Zwar erlaubt das MLDonkey-Konzept, dass die Tools ihre Dateien aus mehreren Netzen, also zum Beispiel Gnutella, Direct-Connect und Overnet, saugen, doch ist diese Funktion noch nicht wirklich ausgereift.

Alle drei Clients haben eines gemeinsam: Sie sind ziemlich unübersichtlich. Hinzu kommt das Problem, dass das Donkey-Netz an sich vergleichsweise langsam ist. Daher macht downloaden hier nicht wirklich Spaß. Natürlich können vernünftige Server-Listen da etwas reissen, doch insgesamt dauern Donkey-Downloads immer vergleichsweise lange.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Mac OS X hier.