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07.01.2005
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Schwarzer Mini für Anspruchsvolle

Flotter Würfelspieler im Test: Shuttle P 8100G

Benjamin Schnitzler

Im vergangenen Jahr beschloss der bekannte Barebone-Fabrikant Shuttle, seine würfelförmigen Rohbauten auch als fertig zusammengeschraubte Komplettsysteme auf den Markt zu bringen. In vier unterschiedlichen Preis- und Leistungskategorien treten sie seit dem Frühherbst 2004 gegen andere, meist bedeutend größere PCs von der Stange an.

Das haben wir zum Anlass genommen, einen der fertigen Shuttle-Rechner einmal genauer unter die Lupe zu nehmen - den in der Sparte "Gaming" angesiedelten P 8100G. Eine ATi Radeon X800XT mit 256 Megabyte Grafikspeicher, per PCI Express x16 angebunden, lässt keinen Zweifel an der Ernsthaftigkeit seiner Ambitionen. Bei dem empfohlenen Verkaufspreis von 1.989 Euro hören sich auch die restlichen Angaben auf dem Datenblatt vielversprechend an - doch wie sieht es in der Praxis aus?

Der erste Schein trügt

Auf den Produktbildern, die normalerweise dazu dienen, das dargestellte Gerät von seiner Schokoladenseite zu präsentieren, wirkt das Design des P 8100G etwas bieder und langweilig - ein Trugschluss, der sich nach dem Auspacken in überraschtes Wohlgefallen auflösen sollte. In natura sieht der schwarze Kleinstrechner, der locker in eine normalgroße Reisetasche passt, schon viel edler und gediegener aus.

Shuttle P 8100G

  • Shuttle P 8100G (ohne Grafikkarte)
  • Shuttle P 8100G
  • Shuttle P 8100G
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An der Front dominiert an Klavierlack erinnernder Hochglanz, verziert mit vereinzelten Applikationen in mattsilberner Alu-Optik. Einzig an den sechsfachen Kartenleser kommt man heran, ohne dabei handgreiflich werden zu müssen. Damit das Design nicht leidet, verstecken sich die beiden 5,25-Zoll-Schächte sowie die vorderen Anschlüsse hinter kongenialen Scheuklappen. Unwichtig, aber erwähnenswert: Im BIOS lässt sich sogar die Helligkeit des blau beleuchteten Einschaltknopfs einstellen.

Zu sechst gegen heiße Luft

Nach dem Druck auf selbigen ertönt ein regelrechtes Crescendo verschiedener Geräusche. Kein Wunder, denn insgesamt sechs Lüfter drehen ihre Runden im kleinen Schwarzen und produzieren Lärm in unterschiedlichen Tonlagen. Allein für den großen Heatpipe-Kühler des Pentium 4 mit Prescott-Kern legen sich gleich zwei Rotoren ins Zeug. Zu allem Überfluss stimmt auch die Festplatte mit einem hochfrequenten Betriebsgeräusch mit ein. Wie bei Shuttle üblich, verhindern vier Gummifüße am Unterboden, dass sich die entstehenden Vibrationen auf die nähere Umgebung fortpflanzen.

Volllast °C Idle °C
Mainboard 45 41
CPU 75 63
Netzteil 50 43
Festplatte 43 39

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