Untergrundbewegung

Kurztest: Need for Speed Underground 2

Schneller, tiefer, breiter: EA Games schickt mit Need for Speed Underground 2 die Fortsetzung des meist verkauften Rennspiels 2003 ins Rennen.

Der Karrieremodus verschlägt den Spieler in die in die illegale Rennszene der Stadt Bayview, die an ein architektonisches Best-of amerikanischer Metropolen erinnert. Anders als im Vorgänger dürfen die nächtlichen Straßen der Stadt ohne Einschränkung befahren werden. Ein Navigationsgerät zeigt farbige Punkte, die für Shops und Rennen stehen.

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Wer bremst, verliert

Mit dem Ziel, die Untergrundszene aufzumischen und Siegprämien zu kassieren, stellt man sich der Konkurrenz in neuen Wettbewerben wie Downhill-Drift oder Street X, einem Rundstreckenrennen auf abgesperrter Fahrbahn. Obwohl in gewissen Rennmodi manuell geschaltet werden muss, reicht die Tastatur zur Steuerung vollkommen aus. Gebremst wird selten, außer bei engen Kurven mit der Hand.

Weil die Lizenzpartner der Automobilindustrie aus Prestigegründen keine Schäden an ihren Fahrzeugen dulden, gehen die Nissans, Mazdas und Fords auch nach einem Crash bei Tempo 200 als Neuwagen durch. Nur wer bei einem Beschleunigungsrennen sein Getriebe killt, legt bis zum nächsten Rennen einen unfreiwilligen Zwischenstopp ein.

Albtraum TÜV-Prüfung

Der achte Teil der Funracer-Reihe ist ein Segen für Tuningfans. Um harmlose Serienmodelle wie den Opel Corsa in einzigartige Rennmaschinen zu verwandeln, schrauben Autonarren eifrig an Karosserie und Motor herum. Das Design der Wagen ist wie gewohnt hochwertig. Auch hinsichtlich des Geschwindigkeitsgefühls reiht sich die motorisierte Untergrundbewegung nahtlos in die beliebte Reihe ein. Und der breit gefächerte Soundtrack passt zu den knackigen Motorensounds wie der Fuß aufs Gaspedal.

Fazit: Blitzsauberes Rennvergnügen. Fans freuen sich über den neuen Netzwerkmodus.