Anwendung - Verfahren - Alternativen
ATRAC3: Audioformat für Sony-Freunde
ATRAC3 ist ein von Sony entwickeltes Audioformat zur verlustbehafteten Speicherung von Audiodaten. Das Format wurde als Alternative zu MP3 entwickelt und kann vor allem von portablen Sony-Geräten abgespielt werden.
Inhaltsverzeichnis
- 1Anwendung: ATRAC nur bei Sony-Geräten und -Diensten
- 2Verfahren: Keine Alternative zu MP3
- 3Rechtesicherung durch DRM
- 4Alternativen: ATRAC nur für Sony-Geräte geeignet
Anwendung: ATRAC nur bei Sony-Geräten und -Diensten
ATRAC wurde vor allem als Dateiformat von Sonys MiniDisc bekannt. Der Codec wurde seit 1992 stetig weiterentwickelt und kann seit der Version ATRAC3 mit einem DRM (Digital Rights Management)-System belegt werden.
Dieses kommt vor allem in Sonys eigenem Online-Musik-Shop "connect" zum Einsatz. Hier werden ausschließlich ATRAC-Dateien zum kostenpflichtigen Download angeboten. Die Nutzungsrechte der Dateien werden durch das DRM eingeschränkt. So können bestimmte Songs nur einige Male auf CD gebrannt werden, bevor das DRM dem Kopieren einen Riegel vorschiebt.
Abspielen kann man das Format dann mit der Sony-eigenen Software "Sonic-Stage". Diese wird auch benötigt, um die Musik im "connect"-Shop zu kaufen. Außerdem spielen natürlich zahlreiche portable Sony-Player das Format ab. Die Hardware-Unterstützung von anderen Herstellern ist eher dünn gesäht. Lediglich Aiwa (gehört zu Sony), Sharp und Panasonic bieten Geräte mit ATRAC-Unterstützung an.
Verfahren: Keine Alternative zu MP3
Ähnlich wie bei anderen verlustbehafteten Audioformaten funktioniert auch die Kompression bei ATRAC. Frequenzbereiche die vom Menschen nicht wahrgenommen werden können, werden abgeschnitten. Ebenso werden Töne, welche durch andere überlagert werden, herausgefiltert. Durch diese Verfahren wird Speicherplatz gespart.
