Test: Warhammer 40.000 Dawn of War
Spaß im Netz
Obwohl sich Infanteristen individuell bewaffnen lassen und zum Beispiel in Granattrichtern widerstandsfähiger sind, ist auf den Schlachtfeldern des 41. Jahrtausends keine hohe Kriegskunst gefragt. Das rührt nicht zuletzt daher, dass Geschosse regelmäßig durch Mauern und Felswände fliegen.
Auch die Künstliche Intelligenz lässt bisweilen zu wünschen übrig. Ist die Wegfindung der eigenen Krieger noch durchaus gut, laufen gegnerische Schlüsselfiguren, die es während der Kampagne auszuschalten gilt, oft planlos in der Gegend herum, statt in der sicheren Basis dem Tod zu entrinnen.
Doch was für "Ground Control 2" gilt, trifft auch auf "Dawn of War" zu. Die Jagd nach Eroberungsposten bringt ordentlich Tempo ins Spiel. Die "Sturmboyz", "Cybots", "Kultisten" und "Warpspinnen" sind ständig im Vorwärtsgang unterwegs. Defensivtaktiker werden gnadenlos überrannt. Schlimm ist das nicht, im Gegenteil: Weil keine Seite militärisch im Vorteil ist und der Zwang zur Offensive für rasante Action bürgt, sammelt das technisch glänzende Werk vor allem im Mehrspielermodus reichlich Punkte. In der eSports-Szene könnte "Warhammer 40.000 Dawn of War" zu einer festen Größe werden.
| Steckbrief | ||
|---|---|---|
| Sound | 8 von 15% | 87% |
| Grafik | 14 von 15% | |
| Spielspaß | 13 von 15% | |
| Bedienung | 8 von 10% | |
| Preis/Leistung | 14 von 15% | |
| Hardwareanforderung | 13 von 15% | |
| Langzeitspielspaß | 8 von 15% | |
