Die Netzwelt auf der Suche nach dem besten Mac-Filesharing-Client
Mac-P2P: Das Gnutella-Netzwerk
Filesharing
iPod und iTunes sind inzwischen zwei Apple-Konstanten, die ihren Weg auf den PC gefunden haben. Vielleicht überlegen Sie ja auch bereits, ob Sie der virenverseuchten Windows-Welt endgültig den Rücken kehren möchten, um sich einen Apple-Rechner anzuschaffen.
Vorurteile gegen Mac OS X
Ein Vorurteil hält sich massiv in Windows-Kreisen: Auf dem Mac gibt es nicht so viel Software wie auf dem PC. Das stimmt spätestens seit Mac OS X nicht mehr, mehr als 12.000 Programme gibt es inzwischen für das simple Unix-System. Filesharing-Tools inklusive, von denen als Wechsel-Argument nun einmal die wichtigsten in einer Serie vorgestellt werden sollen.
Den Anfang macht das für den Mac wohl ausgereifteste Filesharing-Netzwerk Gnutella, das inzwischen auch auf dem PC als idealer Nachfolger des von der Plattenindustrie stark überwachten Kazaa-Netzes gehandelt wird. Dieses Netzwerk bietet die ausgefeiltesten Clients für Mac OS X.
limewire
Limewire-ScreenshotsLimewire
Der Platzhirsch unter den Gnutella-Clients auf dem Mac ist Limewire. Das Programm wird auch für Windows und Linux angeboten und dürfte deshalb einigen PC-Nutzern bereits bekannt sein. LimeWire ist in zwei Versionen erhältlich: Zum einen in einer kostenpflichtigen Pro-Version zum Download-Preis von knapp 19 US-Dollar, zum anderen in einer kostenlosen Basic-Variante, die aber ständig mit dem Hinweis, auf die Pro-Version zu upgraden nervt.
Nach dem rund 5,5 Megabyte umfassenden Download der Image-Datei muss Limewire Basic installiert werden. Mac-untypisch startet beim Doppelklick eine Installationsroutine, die die Software auf dem Rechner aufsetzt und die Eingabe des Admin-Passwortes verlangt. Mac-untypisch deshalb, weil Tools dieser Art normalerweise per Drag&Drop von der Image-Datei ins Programme-Verzeichnis kopiert werden können und den Rest, wie zum Beispiel die Einrichtung temporärer Verzeichnisse, selbstständig übernehmen.
Installieren, einrichten, alles auf deutsch
Nach der Installation kann Limewire ganz normal aus dem Programme-Verzeichnis gestartet werden. Bevor es allerdings losgeht, muss der User einen Installations-Assistenten durchklicken, der ihm bei der Einrichtung von Limewire hilft. Hier lässt sich auch die Standardsprache, also deutsch, auswählen. Danach öffnet sich ein verhältnismäßig unübersichtliches Programmfenster, in dem links ein Suchfeld liegt. Im Gegensatz zu den Windows-Versionen ist Limewire auch in der Basic-Variante Werbe-, also Spyware-frei. Nun kann es losgehen.
Der eilige Anwender legt auch direkt los und gibt seinen Suchbegriff ein. Binnen weniger Sekunden präsentiert Limewire mehrere hundert Ergebnisse in der Ergebnisliste, die per Doppelklick zum Download angewählt werden können. In der Suchergebnis-Liste gibt es ein Sternchen-System, das die Qualität und die Anzahl der Quellen des Downloads angibt. Bei häufigen Ergebnissen startet der Download sofort und mit voller Download-Geschwindigkeit, was ehemalige Kazaa-Nutzer freuen dürfte.
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