Alle Flatrate um zehn Euro günstiger
1&1: DSL-Flatrate-Preise fallen
DSL-Tarife & -Provider
Im Preiskampf um DSL-Tarife wurde eine neue Runde eingeläutet. Klamm und heimlich hat 1&1 seine DSL-Plus-Flatrates um zehn Euro günstiger gemacht. Der Qualitäts-Provider spielt nun in der Liga der Billigheimer und läutet damit wahrscheinlich eine Preissenkungsrunde ein.
Die Flatrate zum DSL-1000-Anschluss kostet nun 19,90 Euro, bei einem DSL-2000-Anschluss werden 29,90 Euro fällig, und wer einen DSL-3000-Anschluss sein Eigen nennt, zahlt immerhin noch 39,90 Euro.
Die Neupreise gelten allerdings nur für Neukunden, dabei spielt keine Rolle, ob Sie schon einen T-DSL-Anschluss haben oder den Resale-Anschluss 1&1DSL ordern. Einziger Nachteil: Man bindet sich für zwölf Monate an den Provider.
Nur die Flatrates werden günstiger
Alle anderen 1&1-Tarife bleiben vorerst bestehen, dies gilt auch für die Flexi-Flatrates, die nun im Vergleich zu den 'echten' Flatrates recht teuer wirken - ein Hinweis darauf, dass 1&1 die Tarifsenkung mit heißer Nadel gestrickt hat. Vielleicht wurde man in Montabaur durch den frühen Marktstart der T-Online-Marke Congster überrascht.
Tatsächlich wird nicht nur T-Online selbst, sondern auch Congster merklich unterboten, letztere berechnen 25,99 Euro für die T-DSL-1000-Flatrate. Damit bietet 1&1 zwar noch nicht die günstigste Flatrate an, aber die günstigste, die über den Telekombackbone geleitet wird.
Andere Provider unter Druck
Dies bringt auch Lycos ins Schwitzen, hat man sich dort doch eine "Tiefpreisgarantie" auf die Fahnen geschrieben. Wer unter anderem bei 1&1 einen günstigeren Tarif erhält, würde diesen auch von Lycos angeboten bekommen. Jetzt ist man dort in der Pflicht, Wort zu halten.
Es ist damit zu rechnen, dass die Preise nun insgesamt ins Rutschen kommen, allerdings muss auch 1&1 selbst nachlegen. Mit der Senkung der Flatrate-Tarife ist es nicht getan, die Volumenrates sind nach wie vor teuer. Hier hat Congster mit sehr günstigen Preisen vorgelegt.
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