Warum der Wechsel sich lohnt
Firefox: Der bessere Browser
Browser
Aus dem mussten allerdings noch viele Zeilen gelöscht werden, die das Unternehmen nicht selbst erdacht hatte. Mozilla war das Folgeprodukt, dass von den Programmieren dieser Welt weiterentwickelt werden konnte. Für die Veröffentlichung von Mozilla, wurde dem Browser ein völlig neuer Programmkern verpasst. Denn Netscape baute auf dem Code des Browsers Mosaic auf, der 1993 programmiert und seitdem immer nur erweitert wurde.
Neuer Programmkern
Über die Jahre wurde der Code immer Länger und verworrener, was sich letztlich auf Geschwindigkeit und Fehlerhäufigkeit auswirkte. Mozilla wurde hauptsächlich von den Programmieren des Mozilla-Projekts entwickelt, einem Team, in dem auch Mitarbeiter von Netscape arbeiteten. Ende 98 wurde Netscape allerdings an AOL verkauft.
Das Mozilla-Projekt wurde dadurch zurück geworfen, denn viele beteiligte Programmierer verließen enttäuscht das Team. Anschließend wurde die Mozilla Foundation gegründet und mit ihr 1999 der Browser schon wieder neu programmiert. Diesmal aber mit einem Team, das kaum noch etwas mit den Netscape-Entwicklern zu tun hatte. Im Jahr 2000 erschienen frühe Versionen, doch erst im Sommer 2002 kam die erste offizielle Mozilla-1.0-Version raus.
Firefox ist "Mozilla-Light"
Mozilla ist, genau wie damals Netscape, eine Softwaresammlung: E-Mail-Programm, HTML-Editor und Internetbrowser. Um parallel dazu einen schnelleren und schlankeren Browser zu entwickeln, wurde im Jahr 2003 Phoenix entwickelt: Der Browser aus der Mozilla-Suite wurde herausgenommen und leicht abgewandelt. Nach einigen Namens- und Programmänderungen entstand der heutige Firefox-Browser, der ohne Zusatzsoftware ausgestattet ist. Er dient ausschließlich dem Anzeigen von Internetseiten.
Mit Mozilla und Firefox stehen heute zwei leistungsstarke Browser dem Internet Explorer gegenüber, die ihm in Zukunft noch Konkurrenz machen können. Denn die Firefox-Gemeinde zahlt jedem Programmierer, der einen Fehler oder eine Sicherheitslücke ausmacht, 500 Dollar. Das ist nur durch die zahlreichen Spenden möglich. Sollten sich Viren und Hackerangriffe weiterhin mehren, stehen dem Internet Explorer schwere Zeiten bevor, auch wenn Microsoft das bestreitet.
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