Warum der Wechsel sich lohnt
Firefox: Der bessere Browser
Browser
Damit Firefox den IE abhängt, müssen Sie ihn also nur richtig anpassen. Das ist nämlich die wahre Stärke des Programms: Sie können Ihn so einstellen, dass er perfekt auf Sie zugeschnitten ist. Das gilt sowohl für die Symbole, als auch für das Programm selbst: Eine Vielzahl von Erweiterungen ergänzen den Browser mit Funktionen, die der IE nie haben wird. Zudem machen Spezialfunktionen, wie der Popup-Blocker und vor allem der eingebaute RSS-Reader, Firefox zu einem Programm, dass das Prädikat "professionell" zurecht tragen darf.
Die RSS-Feeds werden wie Lesezeichen angelegt und verwaltet und können direkt von der Symbolleiste aus aufgerufen werden. Die Firefox-Lesezeichen sind ohnehin mit den Favoriten des Internet Explorers kaum noch zu vergleichen. Funktionen und ganze Miniprogramme lassen sich mit ihnen Anlegen. Außerdem genügt die Eingabe von Schlüsselwörtern, um sie aufzurufen. Selbstverständlich gibt es eine Import-Funktion, die alle Favoriten vom Internet Explorer in den Firefox überträgt
Firefox: Für die meisten Hacker nicht interessant
In Sachen Sicherheit kann der Internet Explorer dem Profi-Browser natürlich nicht das Wasser reichen. Das liegt allein schon an der hohen Verbreitung des Microsoft-Produkts und seiner Integration ins Windows. Doch der für Hacker- und Virenangriffe unattraktivere Firefox, bietet zusätzlich ein viel übersichtlicheres Konfigurationsmenü. Das ist leicht zu bedienen und verzichtet auf viele Optionen. Denn etwa auf die Skriptsprachen ActiveX und VisualBasicSkript wurde vollständig verzichtet.
Beim Surfen im Internet bemerkt man das kaum. Denn so oft werden sie von Internetseiten gar nicht gebraucht. Das wird wohl an den vielen Fehlern und Sicherheitslücken - vor allem von ActiveX - liegen. Auch ActiveX ist, wie der Internet Explorer selbst, in Windows integriert und schafft eine unnötige Nähe zu wichtigen Systemfunktionen des Computers. Hacker haben sie in der Vergangenheit gerne und oft ausgenutzt.
Netscapes Erben
Nachdem Microsoft seinen Internet Explorer in Windows98 integrierte, war Netscape aus dem Rennen. Den damals meist genutzten Browser wollten die meisten Anwender nicht mehr extra installieren. Schließlich konnte man ohne Aufwand sofort mit dem Explorer surfen. Noch im selben Jahr (im März 1998)entschloss sich Netscape, den Quellcode für seinen Browser frei zu geben.
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