Warum der Wechsel sich lohnt
Firefox: Der bessere Browser
Höhere Sicherheit vor Viren und Hackerangriffen ist meist der Grund für den Umstieg auf Firefox. Dabei ist der Browser auch benutzerfreundlicher, als so manch anderer und lässt sich durch die vielen Erweiterungen beliebig anpassen. Denn durch den freien Code, programmieren weltweit viele Profis die nützlichsten Zusätze.
Inhaltsverzeichnis
- 1Der angepasste Browser
- 2Firefox: Für die meisten Hacker nicht interessant
- 3Netscapes Erben
- 4Neuer Programmkern
- 5Firefox ist "Mozilla-Light"
Als die Bildzeitung im November 2004 beide Browser auf ihrer Internetseite verglich, folgte im Internet ein Sturm der Entrüstung, weil der Internet Explorer bei dem Test gewann. Zahlreiche User zweifelten die Kompetenz des Onlinemagazins an: Die Kriterien für den Test seien mangelhaft, ist in zahlreichen Weblogs und Foren zu lesen. Das wird die Beliebtheit des Magazins nicht gerade gesteigert haben.
So schreibt zum Beispiel Stephan Mosel in seinem Weblog über den Sieg des Internet Explorers: "Genau die richtige Info für Bild-Leser. So zwischen den Titten und Dschungel-Willi. Wenn ich Menschen sehe, wie sie gerade diese Zeitung lesen, weiss ich recht sicher, dass ich mit denen nichts zu tun haben möchte. Die Zeitung macht mich echt agressiv, falls ich das nicht schon mal erwähnt habe."
Der angepasste Browser
Genaueres Hinsehen hätte sich für die Redakteure gelohnt, denn tatsächlich scheint der Test einseitig. Einige Funktionen werden im Internet Explorer gelobt und beim Firefox gar nicht erwähnt. Beispielsweise die Suchfunktion, die beim Internet Explorer besonders leicht zu finden sei. Im Firefox ist sie eindeutig leichter zu bedienen: Statt sie über das Menü oder eine Tastenkombination aufrufen zu müssen, genügt es, einfach loszuschreiben.
Allerdings muss man das vorher eingestellt haben. Zugegeben, das gilt auch für die meisten Feinheiten: Das Druckersymbol, das lobenswert im Internet Explorer erwähnt wird, steht auch im Firefox zu Verfügung - man muss es nur aktiviert haben.


Das neue Jahr beginnt für alle Netscape-Freunde mit einer schlechten Nachricht. Version 9.0.0.5 vom 11. Dezember 2007 wird die letzte sein, nach 14 Jahren zieht AOL zum 1. Februar endgültig den Stecker. Lediglich ein Sicherheits-Update soll im Januar noch erscheinen, danach wird das Projekt Netscape sich nur noch in den Annalen der Internet-Welt wiederfinden. Welche Gründe es für die Einstellung gibt und welche Alternativen sich bieten, verrät netzwelt.
Genau vor fünf Jahren, am 9. November 2004, wurde die erste finale Version Firefox 1.0 veröffentlicht. Damals ahnte noch niemand, dass sich der Browser zu einer ernsthaften Gefahr für den Microsoft Internet Explorer entwickeln könnte. Ihren Geburtstag feiert die Mozilla Foundation gebührend mit einer Jubiläums-Webseite, vielen Aktionen und Parties.
Nutzer haben heute die Wahl zwischen einer Vielzahl an Browsern. Vor zwanzig Jahren gab es mit Nexus nur ein Programm zur Darstellung von Webseiten.





