Was der Explorer nie erreichen wird
Firefox und IE: Die Sache mit der Sicherheit
Browser
Sowohl der Internet Explorer, als auch Firefox können Passwörter speichern, damit Sie sich automatisch einloggen lassen können. Von diesen Funktionen sollten Sie niemals Gebrauch machen: Passwörter gehören aus Prinzip nicht in den Browser. Selbst wenn sie verschlüsselt werden, wie bei Firefox.
Popup-Blocker dienen auch der Sicherheit
Nicht nur lästige Werbung kann mit einem Popup-Blocker vermieden werden. Auch aus Sicherheitsgründen ist ein Blocker sinnvoll. So gab es im Juli 2004 eine Sicherheitslücke im Internet Explorer, durch die ein Popup-Fenster Daten aus einem anderen Fenster auslesen und auch manipulieren konnte - bei passwortgeschützten Seiten verhängnisvoll.
Mit einem Blocker wäre eine solche Sicherheitslücke weniger dramatisch gewesen, als es ohne der Fall war. Mittlerweile hat Microsoft aber das Problem behoben. Es kann natürlich Niemand garantieren, dass es eine solche oder ähnliche Lücke nicht wieder geben wird. Man denke nur an den JPEG- oder Midi-Virus, die beide nicht nur den PC abstürzen lassen. In einem Popup untergebracht, können solche Schädlinge zu einer Waffe werden.
Der Popup-Blocker im Firefox gehört zu den berühmtesten Funktionen des Browsers. Auch wenn Microsoft mit seinem Service Pack 2 jetzt nachgezogen ist und einen Popup-Blocker in den Internet Explorer integriert hat. Der Blocker im Firefox ist sicherlich ausgereifter, denn er ist schon länger beim Browser dabei.
Firefox, der bessere Browser
Sein Schutz vor unerwünschten Fensterchen ist ziemlich gut und Ausnahmen einstellbar . So können aus Übereifer geblockte aber erwünschte Popups, die etwa eine Login-Seite anzeigen, mit einem Klick zugelassen werden.
Obwohl auch Firefox Sicherheitslücken hat, ist er um ein Vielfaches sicherer, als der IE. Denn der Alternativbrowser ist nicht in Windows integriert und benutzt weder ActiveX, noch VisualBasicSkript. Die geringere Verbreitung schützt vor den meisten Hackerangriffen, weil sie auf den IE abgestimmt sind. Zusätzlich garantiert das Open-Source-Prinzip eine ständige Weiterentwicklung von Programmierern weltweit. Die Weltöffentlichkeit hat einfach mehr Arbeitskraft, als ein Programmiererteam bei Microsoft.
Weitere Artikel zum Thema
-
Firefox finetunen und erweitern
Das Weltnetz wird zur Hängematte
-
Mozilla Firefox: Neue Version 2.0.0.13 veröffentlicht
Update für mehr Sicherheit und Stabilität
-
Browser-Blocker: Tool sperrt Internet Explorer 8 aus
Microsoft veröffentlicht virtuellen Türsteher
Mehr über: Software, Browser, Firefox, Internet Explorer
nach oben







