Was der Explorer nie erreichen wird
Firefox und IE: Die Sache mit der Sicherheit
Browser
Internetspuren auf der Festplatte können in der Rubrik "Datenschutz" entfernt werden. Mit einem Klick auf "Alles löschen" entfernt Firefox alle Cookies und das Protokoll der zuletzt besuchten Seiten. Auch der ganze Datenschrott, wie Bilder und Internetseiten, die von den letzten Besuchen noch auf der Festplatte rumliegen, weil sie zwischengespeichert wurden, werden gelöscht. Beim Internet Explorer ist das aufwendiger. Im Firefox kann das dagegen sogar automatisiert werden.
Bevor eine wichtige Verbindung, wie etwa beim Online-Banking, hergestellt wird, sollten dieser Button gedrückt und danach alle Browserfenster geschlossen worden sein. Denn theoretisch könnte jemand mit Hilfe von Cookies erfahren, welche Bank Sie nutzen.
Öffnen Sie danach lediglich ein einziges Browserfenster und wählen Sie die Seite der Onlinebank direkt an, ohne vorher eine andere Seite aufgerufen zu haben. Mit eingeschränktem oder abgeschaltetem Java und JavaSkript gehen Sie so den sichereren Weg.
Das richtige Passwort
Höhere Sicherheit kann man aber nicht nur beim Online-Banking brauchen. Wer Internetseiten besucht, für die man sich ein Passwort einrichten lassen muss, wie zum Beispiel Ebay, der sollte bei der Wahl des Passworts vorsichtig sein. Geburtstage, Adressen oder Namen gehören zu den weniger sicheren Passwörtern.
Denn im Internet gibt es Listen, in denen die häufigsten Passwörter aufgeführt sind. Vornamen gehören natürlich auch zu den Einträgen. Spezielle Programme können solche Listen einlesen und tausende Passwörter automatisch bei einer Login-Seite ausprobieren. Adressen und Geburtstage sind als Passwörter gefährlich, wenn ein Hacker ein paar Informationen über seine Opfer eingeholt hat. "Social Hacking" nennt sich diese Art des Passwortdiebstahls und ist nicht unüblich.
Das perfekte Passwort ist leicht zu merken, mindestens sechs Zeichen lang und setzt sich aus Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben zusammen. Sie können zwei Namen kombinieren und bestimmte Buchstaben mit Zahlen ersetzen. Beispielsweise ersetzt man ein "I" durch eine "1" oder ein Ausrufezeichen, oder ein "E" durch eine "3". Kombinieren Sie das mit bewusster Falschschreibung.
Statt dem Buchstaben "O" benutzen Sie die Zahl "0". Noch besser: Sie lassen einfach Buchstaben aus und setzen stattdessen etwas Anderes (zum Beispiel Punkte) ein. Je länger das Passwort, umso besser. Denn mit jedem zusätzlichen Zeichen erhöht sich die mögliche Anzahl der Kombinationen, die ein Hacker durchspielen müsste, um per Zufall an das Passwort zu gelangen.
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