Was der Explorer nie erreichen wird
Firefox und IE: Die Sache mit der Sicherheit
Browser
Auch animierte Menüs, die sich öffnen, wenn man mit der Maus darüber fährt, gehören dazu. Hackern gelingt es aber immer wieder Programme zu schreiben, die nicht mehr vom IE kontrolliert, sondern auch außerhalb des Browser tätig werden.
ActiveX von Microsoft ist dabei besonders gut geeignet, um ungefragt Programme, wie Dialer, zu übertragen und einzurichten. Außerdem wird es sowohl im Browser, als auch im Windows benutzt. Hacker konnten deshalb immer wieder ActiveX nutzen, um den PC fernzusteuern oder zum Absturz zu bringen. Softwarefehler erleichterten dabei oft ihre Arbeit.
Die Erweiterung wird von Firefox deshalb gar nicht erst unterstützt, genauso wie VisualBasicSkript, eine vereinfachte Version der Programmiersprache VisualBasic, die nur im Browser arbeiten soll. Virenprogrammierer fühlten sich eingeladen, die Programmiersprache zu missbrauchen. Aber auch Firefox ist durch Javaskript und Java gefährdet. Einziges Trostpflaster: Der Browser ist nicht so weit verbreitet, wie der IE und deshalb kein Primärziel.
Unbemerkte Downloads
Ungefragt überträgt Firefox keine Dateien auf den Computer. Der Browser blockt alle Downloads, die nicht aktiv vom Benutzer angewählt wurden. Selbst bei solchen muss man vor dem Download nochmal eine Meldung bestätigen, bevor die Übertragung beginnt.
Zudem ist Firefox ein Open-Source-Projekt, bei dem jeder den Quellcode lesen und auf Fehler prüfen kann. Auf der Webseite von Mozilla gehen ständig genaue Fehlerbeschreibungen ein, die fleißige Programmierer ausfindig gemacht und gelöst haben. Das ist beim Internet Explorer nicht ohne weiteres möglich:
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