Anwendung - Verfahren - Alternativen
AAC: Audioformat für iTunes-Fans
AAC (Advanced Audio Coding) ist ein Dateiformat zur verlustbehafteten Speicherung von Audiodaten. Das Format wurde vor allem durch die Verbreitung über einige Musikdienste, allen voran Apples iTunes, bekannt.
Inhaltsverzeichnis
- 1Anwendung: Durch DRM Musikdienst-Liebling
- 2Encoder, Tagging und DRM
- 3Eigenes Tagging-System kann Probleme bereiten
- 4DRM gegen Verletzung von Urheberrechten
- 5Alternativen: MP3 für unterwegs, OggVorbis für Open Source-Freunde
Anwendung: Durch DRM Musikdienst-Liebling
Das AAC-Format findet man heute vorwiegend bei Musikdiensten wie Apples iTunes oder dem Music Store von RealNetworks. Die Download-Dienste nutzen AAC vorwiegend wegen des integrierbaren DRM (Digital Rights Management) -Systems. Hiermit können die Nutzungsrechte der User eingeschränkt werden. Eine unkontrollierte Weitergabe der Musikdateien wird so verhindert. Leider sind die DRM-Systeme der jeweiligen Anbieter nicht kompatibel. Ein von RealNetworks heruntergeladener Song ist deshalb auf dem iPod leider nicht abspielbar.
Im Software-Bereich können die gängigsten Player AAC wiedergeben. Sowohl Winamp, foobar2000 und auch der Windows Media Player (über PlugIn) können AAC-Dateien abspielen.
Je nach Encoder eignet sich AAC auch zur Archivierung von Musikdateien. Da das Format aber von der Industrie entwickelt wurde, ist der Encoder, anders als zum Beispiel bei OggVorbis oder MPC keine Freeware und wird meist in lizenzpflichtige Anwendungen wie Nero Burning ROM oder in Shareware-Programmen integriert.
