Mal wieder ein Cabir-Verschnitt

Handy-Malware: Vorsicht vor den Spielen

Metal Gear Solid ist ein beliebtes Computerspiel und für nahezu alle Systeme erhältlich. Nur nicht für Handys, was den Trojaner "MetalGearA" aber auch nicht weiter davon abhält, sich per Tauschbörse zu verbreiten, um von dort auf das Mobiltelefon geladen zu werden.

Teurer Spaß

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Handy-Gimmicks sind eben was für coole Kids. Und wenn die Jamba- und Zed-geschädigte Jugend kein Geld mehr für besoffene Elche, bekloppte Frösche und anderes teures Klingelton-Getier bereit hat, werden eben P2P-Netzwerke bemüht. Dort allerdings tummeln sich dann auch die Handy-Schadprogramme, hochgeladen von ihren Programmierern.

MetalGearA ist nun also auch ein solches Programm. Als mobile Version von Metal Gear Solid getarnt, findet er den Weg auf das Symbian-Handy und richtet dort beträchtlichen Schaden an, der da wäre: Antiviren-Software und andere Tools zu deaktivieren und den Mobilfunk-Wurm Cabir installieren.

Das Cabir-Schreckgespenst

Das allerdings ist weniger schlimm, schließlich ist Cabir alles andere als eine Bedrohung: Um per Bluetooth von einem Gerät auf das andere zu springen, benötigt der Wurm die Mitarbeit des Handy-Users, wodurch ihm eine ordentliche Hürde in den Weg gelegt wird. Einmal abgesehen davon hat die Software ohnehin keine Schadroutine.

Interessanterweise wurde MetalGearA von dem Handy-Antivirus-Hersteller SimWorks entdeckt und prompt wurde auch die Software geupdatet. Dabei kann bei dem Gefahrenpotential, das ein Handy-Wurm wie Cabir hat, getrost auf einen Virenscanner verzichtet werden. Dennoch gibt es Antiviren-Software für das Handy. Und die Hersteller rühren deshalb für jeden neu entdeckten massiv die Werbetrommel. Denn Panik sorgt für steigende Umsätze, gerade im Antiviren-Business.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Filesharing und Virenschutz.