Trotzdem offensichtlich massive Probleme

DSL-Tarife & -Provider: W-OL schaltet angeblich 100 ISDN-Flats frei

Die Querelen um W-OL und die ISDN-Flatrate nehmen kein Ende: Nach massiven Kundenbeschwerden muss sich W-OL laut der Aussage des Leiters der Kundenbetreuung, Thorsten Lange, gegen Hackerattacken aus dem Internet wehren. Weiterhin sagte Lange, dass rund 100 ISDN-Flats freigeschaltet seien - jedoch hat keiner der Netzwelt-Informanten eine Flatrate erhalten. Vereinzelte User berichten zwar, ihre Flatrate erhalten zu haben; diese Angaben sind jedoch nicht belegt.

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Den Besucher der W-OL-Website macht die Zahl von 100 freigeschalteten Usern aber stutzig: In einem Kästchen rechts oben auf der Seite zählt ein Counter die registrierten und die aktiven User. Momentan bewegt sich die Zahl der registrierten User bei rund 5.000; der Aktivitäts-Counter zeigt 75 Prozent an. 75 Prozent von 5.000 sind aber rund 3.800 - nur 100 User will W-OL aber freigeschaltet haben.

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"Irreführend"

Lange dazu: "Der Counter zeigt die User an, die eine Flatrate zugelost bekommen haben, nicht die freigeschalteten User." Weiterhin gab er zu, dass "das ja schon ein bisschen irreführend ist." Es sollen aber weitere Freischaltungen folgen, oft hinge es jedoch daran, "dass die Kunden bei der Eingabe ihrer Daten Fehler machen", so Lange.

Falls ein unzufriedener Kunde sein Geld zurückwolle, "ist das kein Problem", so Lange, "das klappt in der Regel innerhalb von wenigen Tagen". Warum es dann Kunden gebe, die seit Wochen ihr Geld zurückverlangten, beantwortete er mit "dann hat da irgendetwas nicht funktioniert".

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