Test: Die Sims 2
Die Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte
So gut wie nichts bleibt im Verborgenen, lediglich beim Umkleiden und Urinieren schützt ein Verschleierungseffekt vor allzu neugierigen Blicken. Die grafische Pracht hat natürlich ihren Preis. Gegenüber dem ersten Teil sind die Systemanforderungen geradezu explodiert. Immerhin kann man sich ein DVD-Laufwerk sparen, da das Spiel auf insgesamt vier CD-Roms ausgeliefert wird.
Der Reiz einer Softwaresimulation besteht zumeist darin, Eindrücke von Situationen oder Schauplätzen zu vermitteln, die für die meisten Menschen utopisch sind. Anders bei den Sims. Sie setzen - zumindest im weitesten Sinne - auf Alltägliches und vertrauen ihre simulierten Schicksale dem Spieler an. Mal ist das wirklichkeitsnah, oft ziemlich verrückt, aber stets unterhaltsam und immer charmant. Der Nachfolger des erfolgreichsten Computerspiels bietet mehr Interaktion, mehr Tiefe, mehr Freiraum - mehr vom Leben!
Für die Zukunft wäre wünschenswert, die Sims auch auf die Arbeit begleiten zu dürfen. Auch die Rückkehr von Haustieren könnte ein Thema sein. Man darf sich also so oder so schon auf die nächsten Alltagsabenteuer freuen.
| Steckbrief | ||
|---|---|---|
| Sound | 9 von 10 % | 89 % |
| Grafik | 14 von 15 % | |
| Spielspaß | 14 von 15 % | |
| Multiplayer | entfällt (10% werden umgerechnet) | |
| Bedienung | 9 von 10 % | |
| Preis/Leistung | 15 von 15 % | |
| Hardwareanforderung | 9 von 15 % | |
| Langzeitspielspaß | 10 von 10 % | |
