Anwendung - Verfahren - Alternativen
WAV: Audioformat für große Festplatten
MP3-Software
Beliebte Features wie Tagging und ReplayGain (flexible Lautstärkeanpassung) werden vom WAV-Format ebenfalls nicht unterstützt. Da sich WAV aufgrund seiner Dateigröße ohnehin nicht zur Archivierung und zum ständigen Anhören eignet, stellt sich die Frage, ob man Tagging oder ReplayGain bei WAV überhaupt vermisst.
Alternativen: WAV nicht immer geeignet
Das WAV-Format wurde gemeinsam von Microsoft und IBM entwickelt. Dabei hält sich das Format an die von Microsoft entwickelte RIFF-Spezifikation (RIFF = Resource Interchange File Format). Dieser Standard wird hauptsächlich zur Speicherung von Multimedia-Daten, wie AVI-Videos oder eben WAV-Audiodateien eingesetzt.
Das WAV-Format wurde in Windows 95 integriert und etablierte sich schnell als Standard zum Speichern von Audiodaten. Mit dem Aufkommen des World Wide Web wurden an Audiodateien jedoch neue Anforderungen gestellt. Die Dateigrösse spielte plötzlich eine übergeordnete Rolle, da man die Musikdaten über das Internet übertragen wollte.
Hierfür war WAV weniger geeignet. Komprimierte Datei-Formate wie MP3 konnten schneller übertragen werden. Auch um seine Musik zu archivieren, ist WAV ungeeignet. Wieder spielt hier die Dateigröße ein wichtige Rolle.
MPC fürs Archiv - MP3 für unterwegs
Wer seine Musik platzsparend und in guter Qualität auf der Festplatte archivieren möchte, ist mit dem MPC-Format gut bedient.
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