Anwendung - Verfahren - Alternativen
WAV: Audioformat für große Festplatten
WAV ist ein Containerformat zur verlustfreien Speicherung von Audiodaten. Das darin enthaltene Audioformat heisst PCM (Pulse Code Modulation). Anders als bei Lossy-Formaten wie MP3 oder OggVorbis, werden bei WAV die Audiodaten in der Regel nicht komprimiert.
Inhaltsverzeichnis
- 1Anwendung: Für Unterwegs ungeeignet
- 2Verfahren: Gross und gut
- 3Nachteil liegt in Größe
- 4Alternativen: WAV nicht immer geeignet
- 5MPC fürs Archiv - MP3 für unterwegs
- 6FLAC als Lossless-Alternative
Anwendung: Für Unterwegs ungeeignet
WAV-Dateien werden zum Beispiel beim Rippen von CDs benutzt und stellen das "Ur-Format" aller Audio-Formate auf dem PC dar. Will man die Rohdaten der Audio-CD unkomprimiert in ein vom Computer lesbares Format speichern, ist das WAV-Format hierfür ideal. Selbst beim direkten Rippen einer CD in das MP3-Format wird im Hintergrund erstmal eine WAV-Datei erzeugt, bevor die MP3 gespeichert wird.
Auch im Tontechnik-Bereich, wo die Audiodaten direkt bearbeitet und mit Effekten, Rauschunterdrückung oder Filtern belegt werden, kommt WAV zum Einsatz. Ein komprimiertes Format wie MP3 ist hier, meist aufgrund der zu geringen Qualität, nicht geeignet.
Zum Abspielen auf portablen Playern eignet sich das WAV-Format nicht. Mit einer Dateigröße, die in etwa 12 mal mehr Platz verbraucht als eine MP3 (bei 128 kbit/s) ist ein 128 MB Speicherstick schnell überfüllt. Ein durchschnittlicher Pop-Song von 4 Minuten Länge, braucht in etwa 40 MB. Damit würden nur 3 Musikstücke auf den Flash-Player passen.
Auf der Seite der Software-Player können jedoch alle Programme das Format abspielen. Sowohl Winamp, als auch foobar2000 und natürlich der Windows Media Player können WAV-Dateien wiedergeben.
