Kopfhörer rein und die Welt bleibt draußen?
Im Test: Philips In-Ear-Kopfhörer mit Geräuschreduzierung
MP3-Hardware
Besonders in lauter Umgebung sollen Philips Ohrstecker einen erhöhten Musikgenuss bescheren. Dazu griffen die Entwickler tief in die Technikkiste, integrierten zum Beispiel jeweils ein Mikrofon an der Gehäuseseite. Ob die High-Tech-Ohropax halten was sie versprechen, zeigt dieser Test.
Normale Kopfhörer sehen anders aus: Auffälligster Unterschied ist ein etwa feuerzeuggroßer Kasten, der in die Trageschlaufe integriert ist. An diesem Kasten mit dem stolzen Schriftzug "Noise Reduction" befindet sich ein Drehrad zur Lautstärkeregulierung, ein großer Schalter zum Ein- und Ausschalten des Geräuschfilters, sowie eine grüne Status-Led, welche den aktiven Betrieb anzeigt.
Ohne Batterie kein Filter
Die Kabel sind unsichtbar durch ein Stoffband geführt. Der Kopfhörer kann so bequem wie eine Kette um den Hals getragen werden. Das dies keineswegs nur ein Modegag ist, sondern eine Notwendigkeit, zeigt das erste Anlegen der Ohrhörer. Für eine aktive Geräuschfilterung benötigt das System nämlich eine Batterie, welche das Gewicht in die Höhe treibt.
Versteckt man den Kasten nicht unter der Jacke, so baumelt die Kontrollbox beim Gehen ständig hin und her. Joggen könnte sogar für Passanten und Nebenstehende zur echten Gefahr werden. Reibt die Box an irgendeiner Stelle der Kleidung, so werden diese Töne gleich an die Ohrstecker weitergegeben, was auf Dauer sehr unangenehm ist.
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