Test: Half Life 2

Bunter Spielestrauß

An bestimmten Stellen sorgen wiederum Logik und Verstand für freie Bahn. Wer in seinem Leben schon einmal einen Screenshot von "Myst" gesehen hat, löst die schlichten Rätsel allerdings auch mit Gehirnerschütterung. Sehr häufig wird Physik angewandt, um per Gewichtsverlagerung oder Auftriebskraft Rampen und Sprungschanzen zu kreieren. Andere Probleme werden mit weniger Aufwand bewältigt. In der Mission Ravenholm, einem atmosphärischen Glanzpunkt des Spiels, darf Doktor Freeman durch den Gebrauch mechanischer Fallen ganze Monsterhorden verschwinden lassen.

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Für Genießer der adretten Action war 2004 ein fantastisches Jahr. Was mit "Far Cry" sonnig begann und im Schatten von "Doom 3" fortgesetzt wurde, erreicht mit "Half Life 2" den finalen Höhepunkt. Der zweite Teil des preisgekrönten Ego-Shooters bietet einen bunten Strauß Spiel. Ohne störende Brüche wechseln helle Landschaften mit düsteren Schauplätzen, gehen aufregende Feuergefechte mit subtilem Horror und "benutzerfreundlichen" Rätseln einher. Das elementare Physiksystem und die verschiedenen Möglichkeiten der Fortbewegung überbauen das erprobte Spielgerüst.

Gordon Freeman liefert die erwartet große Actionshow, die eine unverwechselbare Stimmung erzeugt. "Half Life 2" nicht zu empfehlen, käme einer Verleumdung gleich. Den "Counter Strike"-Fan dürfte freuen, dass der legendäre Netzwerkzögling durch die Installationen einen grafischen Update erfährt.

Steckbrief
Sound9 von 10 %92 %
Grafik15 von 15%
Spielspaß15 von 15%
Multiplayer9 von 10%
Bedienung9 von 10%
Preis/Leistung15 von 15%
Hardwareanforderung11 von 15%
Langzeitspielspaß9 von 10%

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