Internetzugang vorwiegend in kleineren Städten
Kabel Deutschland zielt auf T-DSL-Kunden
DSL-Alternativen
Zehn weitere Städte möchte Kabel Deutschland im nächsten Jahr mit Internetzugängen versorgen, mindestens. Durch einen Ausbau seines TV-Kabelnetzes sind dort dann auch digitale Dienste wie Breitband-Internet und Voice-over-IP möglich.
Derzeit können nur in Bayreuth, Berlin, Leipzig, München und Saarbrücken Internetzugänge über das TV-Kabel geordert werden. Kabel Deutschland ist mit seinem "Kabel Highspeed" aber offensichtlich so zufrieden, dass nun das Ende des Probebetriebes verkündet wurde. Allerdings nutzen gerade eimal 7.000 Kunden diesen Dienst.
Neu angeschlossen an die Internet-Infrastruktur von Kabel Deutschland werden die Städte Bamberg, Dresden, Gera, Hamburg, Kiel, Koblenz, Neuwied und Regensburg. Der Ausbau soll im nächsten Jahr erfolgen. Voraussichtlich werden aber noch mehr Städte angeschlossen werden.
Der Focus liegt auf kleineren Städten
Mit Hamburg und Dresden finden sich nur zwei große Städte in der Ausbauliste. Köln, Stuttgart und Frankfurt können auch gar nicht dabei sein, da diese nicht im Kabel-Deutschland-Gebiet liegen.
Die kleineren Städte dürfte Kabel Deutschland aber nicht zufällig ausgewählt haben. Dort gibt es weniger Konkurrenz für die Deutsche Telekom durch alternative Anbieter. Die Jagd auf T-DSL-Kunden dürfte Kabel Deutschland damit leichter fallen.
Wer bereits jetzt wechseln kann und will, kann dies bis zum 31. Januar günstiger tun. Bei Buchung einer Flatrate wird dann die Einrichtungsgebühr von 99,90 Euro erlassen. Kabelmodem und Einrichtung vor Ort gibt es dann natürlich auch kostenlos.
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