Wiederbelebung des Internet-Anschlusses
Ratgeber: Erste Hilfe für den DSL-Ausfall
Wenn die Internet-Leitung ausfällt, ist die gute Laune schnell dahin. Aber manche Probleme sind rasch zu beseitigen - und nicht immer liegen die Fehler im Heimnetzwerk: Häufig liegt auch eine Störung des kompletten DSL-Netzes vor. Dann ist der Provider gefragt.

Inhaltsverzeichnis
- 1Das eigene Netzwerk überprüfen
- 2Wenn das WLAN-Netzwerk streikt
- 3WLAN-Störfaktoren finden
- 4Werkzeug für Verbindungsstörungen
- 5Störungen im Netz finden
- 6Teure Hotlines
- 7Serviceleistungen der Provider
Viele DSL-Nutzer haben das Problem schon einmal erleben müssen: Der Computer ist eingeschaltet, aber beim Start des Surf-Programms erscheint nur die Meldung "Fehler: Server nicht gefunden". Manchmal sind solche Ausfälle schnell beseitigt, häufig liegt aber auch ein schwerwiegender DSL-Ausfall vor. Netzwelt gibt Tipps zur Lösung bei Problemen mit der Internet-Leitung.
Bevor der Nutzer in Panik ausbricht und vorschnell die Provider-Hotline kontaktiert, sollte zunächst das eigene Netzwerk überprüft werden. Ein Test, ob das Internet-Kabel auch wirklich fest am Rechner angeschlossen ist, hilft da manchmal Wunder. Wer einen Router zur Durchleitung des DSL-Signals einsetzt, wirft natürlich auch einen Blick auf die Verbindung von der DSL-Dose zum Netzwerkgerät.
Das eigene Netzwerk überprüfen
Leuchten die Kontrolllämpchen am Router wieder und das DSL-Signal kann synchronisiert werden, ist der Tag schon gerettet. Aber leider gestaltet sich die Fehlersuche nicht immer so einfach: Wenn die DSL-LED am Router weiterhin aufblinkt, kann sich das Gerät auch einfach aufgehängt haben.
Dann hilft es häufig, den Router vom Stromnetz zu klemmen und nach ein paar Minuten wieder anzuschließen. Schlägt der Aufruf von Internetseiten auch dann noch fehl, ist es ratsam, die Verbindungsdaten zu überprüfen. Diese erhält der Nutzer nach Buchung des Internet-Anschlusses vom Provider.
Wenn das WLAN-Netzwerk streikt
Die Zugangsinformationen gibt der Anwender entweder per Administrationssoberfläche des Routers oder über die mitgelieferte Einwahl-Software des Providers ein. Die Administrationsoberfläche ist im Netzwerk in der Regel unter der IP-Adresse 192.168.0.1 oder 192.168.1.1 zu finden. Sollte die Internet-Leitung anschließend noch immer nicht wiederbelebt worden sein, nutzt häufig auch ein Aufruf der Werkseinstellungen des Routers.
Für Nutzer, die ihren DSL-Anschluss ausschließlich per WLAN nutzen, gelten die oben erwähnten Schritte ebenfalls. An Kabelverbindungen muss man gegebenenfalls nur die Überbrückung zwischen DSL-Dose und Router oder Computer überprüfen. Im Konfigurationsinterface des Routers ist auch ein Blick auf die WLAN-Funktion ratsam: Meist ist diese standardmäßig aktiviert, andernfalls setzt der Nutzer spätestens jetzt ein Häkchen an entsprechender Stelle.
WLAN-Störfaktoren finden
Ob das Funksignal überhaupt stark genug für den Empfang ist, zeigt in der Regel bereits das Betriebssystem an. Bei zu schwacher Drahtlosverbindung helfen Repeater, die das Signal verstärken und bereits für unter 100 Euro erhältlich sind. Auch größere Antennen verbessern die Reichweite des Funknetzes.
Da die WLAN-Verfügbarkeit etwa durch Wasserflächen, Decken und Wände geschwächt wird, sollte auch über alternative Standorte des Routers oder des Arbeitsplatzes nachgedacht werden, um eine kabellose Verbindung zu gewährleisten. Manchmal funkt auch der Nachbar auch auf dem selben WLAN-Kanal und stört das eigene Drahtlosnetzwerk. In solchen Fällen probiert der Nutzer alternative Funkkanäle aus, die sich per Administrationsoberfläche des Routers einstellen lassen.
Links zum Thema
- iMonitor bei heise.de
- DSL-Ratgeber: So gelingt der Anbieter-Wechsel
- DSL-Ratgeber: Serviceanspruch bei Internet-Verträgen

Danke! Die Anmerkungen zum Verbindungscheck per ping etc. nehme ich dankend entgegen. Hier lohnt sich möglicherweise ein neuer Artikel zum Thema.
Schöner Artikel! Und tolles Thema, wird sicher bald bei Google eins der ersten Ergebnisse werden ;) P.S: Ich musste schmunzeln, als von den Störungen "[...]durch Wasserflächen" die Rede war. Hat mich...
Ein peinlicher Artikel: Tiefschürfende Artikel sind ja eh' nicht die Domäne von netzwelt, aber dies ist kompletter Murks. Ein bisschen am Stecker rütteln anstatt eine klare strategische Vorgehensweise.