Die beste Grafikkarte für jeden Geldbeutel

Einkaufsberater: Grafikkarten

Einkaufsberater: Grafikkarten Computer und Spiele gehören für viele Menschen zusammen wie Butter und Brot. Ein PC eignet sich allerdings nur dann zum Zocken, wenn er einigermaßen auf dem aktuellen Stand der Technik ist und eine schnelle Grafikkarte besitzt. Hier sparen oft viele Komplettanbieter, womit das Aufrüsten mit neuen Hardwarekomponenten vorprogrammiert ist.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1DirectX 11, die Gaming-Schnittstelle
  2. 2Mehrere Grafikkarten in einem PC
  3. 3Empfehlungen bis 50 Euro
  4. 4Empfehlungen für 60 bis 70 Euro
  5. 5Empfehlungen für 100 bis 150 Euro
  6. 6High-End: Jeder Punkt und jedes Frame zählt

Spiele werden immer hungriger nach Leistung. Bestes Beispiel dafür ist seit geraumer Zeit der Titel "Crysis Warhead", welcher auch auf aktuellen, übertakteten High-End Rechnern nicht mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixel (vierfach Anti-Aliasing und 16-fache anisotropische Filterung) flüssig spielbar ist. Die Auflösung wird dank niedriger Monitorpreise immer höher und so haben schon die überwiegende Anzahl der Nutzer einen 22-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.680 x 1.050 Pixeln zu Hause stehen. Netzwelt bringt Licht ins dreidimensionale Dunkel von ATI und Nvidia.

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DirectX 11, die Gaming-Schnittstelle

DirectX 11 ist eine Sammlung von speziellen Programmierschnittstellen (APIs). Diese ermöglichen den schnellen Zugriff von multimediaintensiven Anwendungen auf entsprechende Hardwarekomponenten. Eigentlich handelt es sich um ein Update der Direct3D-Komponente, welche vorzugsweise zum Rendern von 3D-Animationen verwendet wird. Für die Nutzung ist mindestens das Service Pack 2 von Windows Vista und die passende Grafikkarte nötig. Derzeit unterstützt ausschließlich AMDs 5000 Serie DirectX 11. Der Preis für eine entsprechende Grafikkarte liegt zwischen 30 und 550 Euro.

Zu den neuen Funktionen von DirectX 11 gehört unter anderem die Tessellation. Diese unterteilt das 3D-Modell in feine Dreiecksgitter. Dadurch verfeinert sich das Grundgerüst eines Objekts automatisch und Spielszenarien werden noch detaillierter. In der Theorie soll ein etwa einhundert Mal höheres Detaillevel erreicht werden als bei normalen Direct3D-10.1-Spielen. Die Belastung übernimmt dabei auschliesslich der Prozessor der Grafikkarte, das restliche System bleibt unberührt. Je nach Spiel steigert sich die Leistung des Gesamtsystems um bis zu 30 Prozent gegenüber DirectX 10.

Mehrere Grafikkarten in einem PC

SLI (Scalable Link Interface) bei Nvidia- und Crossfire bei ATI-Grafikkarten. So verlockend es sich auch anhört, die Leistungssteigerung von zwei Grafikkarten im Verbund beträgt im besten Fall um die 90 Prozent, aber niemals die doppelte Leistung, wie oftmals vermutet wird. In diesem Fall ist eins plus eins nicht zwei, sondern etwa 1,6 bis 1,8. Ein Grafikkartenverbund bringt aber auch noch andere Probleme mit sich.

Nvidia Geforce GTX 285 im SLI-Verbund.

Nvidia Geforce GTX 285 im SLI-Verbund.

Vor dem Zusammenschluss von zwei Grafikkarten sollte der Anwender genau abwägen, was vom Produkt erwartet wird. Generell lässt sich auf Seiten der GT 200-Serie von Nvidia sagen, dass weniger Mikorruckler auftreten und die Treiber dank Beta Updates häufiger aktualisiert werden. Die HD 5000er-Serie von AMD bietet die bestmögliche Vollbildkantenglättung und eine bessere Bildqualität in Spielen.

Allein um die Voraussetzungen für zwei oder mehr Pixelbeschleuniger zu schaffen muss vorab Einiges investiert werden. Ein gutes Mainboard mit zweimal 16 Lanes (PCIe 1.1) beziehungsweise zweimal acht Lanes (PCIe 2.0) ist Pflicht, um keine Geschwindigkeitseinbußen zu haben. Da zwei Grafikkarten mehr Strom verbrauchen, muss zudem in ein stärkeres Netzteil investiert werden. Ein solcher Verbund ist auch stark abhängig vom Treiber, da jedes Spiel neu angepasst werden muss. Dadurch kann es mitunter erst nach der Veröffentlichung des Spiels dazu kommen, dass auch angepasste Treiber verfügbar sind.

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