Stoßzeit am Mittelkreis
Test: Anstoss action
Gibt es ihn wirklich, den viel zitierten Fußballgott? Wenn ja, dann würde den Brahma des Balles derzeit nur eine Frage beschäftigen: Was taugt der actionbetonte Ableger der populären "Anstoss"-Reihe?
Inhaltsverzeichnis
- 1Aus zwei mach eins
- 2Grafischer Vizemeister
- 3Richtig stark im Doppelpack
Der diesjährige Kampf um die deutsche Meisterschaft hat einmal mehr unter Beweis gestellt, dass Fußball auch dann eine berauschende Wirkung haben kann, wenn man seine Nase nicht bis zum Anschlag in bewusstseinserweiternde Substanzen steckt. Ein denkbar guter Zeitpunkt also, um die Nation mit einer Fußballsimulation zu beglücken.
Aus zwei mach eins
Besonders glücklich darf sich dabei schätzen, wer bereits "Anstoss 3" sein Eigen nennt. Mit der Installation von "Anstoss action" werden die beiden Programme nämlich miteinander verknüpft, sodass Manager erstmals die Möglichkeit haben, ihre Mannschaft persönlich über den Rasen zu scheuchen. Ohne die Einbindung der Managersimulation beschränken sich die organisatorischen Belange in "Anstoss action" lediglich auf den Spielertransfer und das Mannschaftstraining.
Anstoss Action
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Bild vergrößern Screenshot: Anstoss Action - Bild 2 von 3
Bild vergrößern Screenshot: Anstoss Action - Bild 3 von 3
Bild vergrößern Screenshot: Anstoss Action
Im Gegensatz zu den Spielen der "FIFA"-Reihe darf die Tastatur- und Gamepad-Belegung nach Belieben konfiguriert werden. Ein Controller mit sechs Tasten sollte genügen, um den virtuellen Kickern Beine zu machen. Geübte Spieler werden sich dank der unproblematischen Steuerung schnell zurecht finden, zumal insgesamt drei Schwierigkeitsstufen zur Wahl stehen.
Um unrealistischen Ergebnissen vorzubeugen, wurden die Torhüter allesamt mit Kahnschen Superkräften ausgestattet. Bei einer 1:1 Situation ist ein Angreifer nahezu chancenlos. Schwierigkeiten haben die Keeper lediglich mit Torschüssen aus extrem spitzem Winkel, und auch nach Standardsituationen zappelt die Pille sehr häufig im Netz.






