Test: Tomb Raider - Die Chronik

Schalter, na klar

Natürlich müssen auch wieder mehr oder weniger anspruchsvolle Rätsel gelöst werden. Diese beziehen sich hauptsächlich auf das Finden und Betätigen diverser Hebel und Schalter, was entweder verborgene Spielabschnitte zugänglich macht oder bestimmte Mechanismen in Bewegung setzt.

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In grafischer Hinsicht bleibt alles beim Alten - leider. Wer auf ein technisches Feuerwerk à la "Heavy Metal FAKK 2" gehofft hat, wird auch im fünften Anlauf enttäuscht. Die verwaschenen Texturen und ärgerlichen Clippingfehler, kraft derer die Croft mit Wänden und Mauern verschmelzt, belegen eindrucksvoll die Schwächen der ausgedienten Grafik-Technologie.

Auch das Speichern ist abenteuerlich

Obwohl das Spielprinzip immer noch unterhaltsam ist, empfiehlt sich "Tomb Raider - Die Chronik" angesichts grafischer Defizite und mangelnder Innovation eigentlich nur für Fans der Spiele-Reihe. Die Archäologin ist trotz der imposanten Oberweite nur noch ein Schatten ihrer selbst, zumal die Konkurrenz in technischer Hinsicht inzwischen deutlich überlegen ist.

Steckbrief
Sound 11 von 15% 79%
Grafik 11 von 15%
Spielspaß 13 von 15%
Bedienung 8 von 10%
Preis/Leistung 12 von 15%
Hardwareanforderung 11 von 15%
Langzeitspielspaß 11 von 15%

Stichwort Technik: Wer einer bösen Überraschung beim Speichern vorbeugen möchte, sollte das Spiel auf keinen Fall über die Autorun-Funktion der CD starten; das Speichern des Spielstandes erfolgt nämlich nur dann, wenn das Programm über das Startmenü ausgeführt worden ist.

Als Dankeschön für alle treuen "Tomb Raider"-Fans liegt der DVD-Verpackung ein üppiger Level-Editor bei, mit dessen Hilfe man künftig sein eigenes (virtuelles) Grab schaufeln kann. Somit bietet Eidos dem riesigen Freundeskreis der populären Cyber-Ikone die Möglichkeit, die Zeit bis zur Wiedergeburt einer rundum erneuerten Lara Croft spielend zu verkürzen.