Massivbautechniken
Test: Stronghold
Das im frühen Mittelalter angesiedelte "Stronghold" eint spannende Echtzeitkämpfe mit klassischer Aufbaustrategie. Geschichtlich interessierte Spieler erwartet eine interessante Mischung aus "Age of Empires" und "Anno 1602".
Inhaltsverzeichnis
- 1Alles für das Volk
- 2Das Tier im Manne
- 3Trotz Bugs empfehlenswert
Wer heutzutage die Fensterscheiben seines Nachbarn mit Steinen bewirft, muss vor Gericht zu Kreuze kriechen. Im Mittelalter sah die Sache anders aus. Da flog so manchem Burgherren schon mal ein Felsbrocken von der Größe einer Wassermelone um die Ohren, was dem Randalierer mit etwas Glück und Zielgenauigkeit zu einem renovierungsbedürftigen, aber kostenlosen Eigenheim verhalf. Klar, dass für diese Form von Hausfriedensbruch spezielle Vorkehrungen getroffen werden mussten: man baute entsprechend massiv!
Alles für das Volk
Gleiches gilt auch für "Stronghold", einem Spielemix aus Aufbausimulation und Echtzeitstrategie, der das Errichten, Verteidigen und Belagern von Ritterburgen thematisiert.
Nachdem mit dem Bergfried das Fundament für eine Befestigungsanlage geschaffen worden ist, steht auch dem Bau von Landwirtschaftsbetrieben, Manufakturen, Rüstungswerkstätten, Schmieden und Unterkünften nichts mehr im Wege.
Das Tier im Manne
Neben friedlichen Wirtschaftsmissionen beinhaltet "Stronghold" unter anderem auch eine militärisch geprägte Kampagne, in deren Verlauf vier Widersacher mit jeweils unterschiedlicher Wesensart und Strategie für einstürzende Neubauten sorgen. Die Rede ist von der Ratte, dem Schwein, der Schlange und dem Wolf.
