Wo Tierliebe endet
Test: Dino Crisis
Wenn sich auf dem Computerbildschirm der Schlund eines T-Rex auftut, kann das eigentlich nur zwei Gründe haben: man hat entweder gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen oder die PC-Adaption des Playstation-Titels "Dino Crisis" am Start.
Inhaltsverzeichnis
- 1Köpfchen und Waffengewalt
- 2Jogger leben länger
- 3T-Rex, Star des Spiels
Unter dem Codenamen "Dritte Energie" laboriert eine Gruppe von Wissenschaftlern an einem Projekt, das sich mit der Erforschung alternativer Energien befasst. Als der Leiter des Instituts nach einem missglückten Experiment das Zeitliche segnet, werden die Forschungsarbeiten offiziell eingestellt. Umso größer ist die Überraschung, als ein verdeckter Ermittler wenig später Hinweise erbringt, wonach der totgeglaubte Professor noch am Leben sei und seine Forschungen auf einem abgelegenen Eiland insgeheim fortführen soll. Die Regierung ordnet die Untersuchung des Falles an und entsendet eine Spezialeinheit in die tropische Inselwelt.
Köpfchen und Waffengewalt
Dort angekommen, steuert man Regina - die Heldin des Spiels - in der Third-Person-Perspektive durch einen verwaisten Militärstützpunkt. Bevor zum Halali auf die schuppigen Echsen geblasen wird, müssen zunächst Stromversorgungen hergestellt und Schlüssel gefunden werden. Das Inventar, zu Beginn des Abenteuers lediglich mit einigen Medi-Packs und einer Kleinkaliber-Pistole bestückt, bietet nur begrenzt Stauraum für die zahlreichen Gegenstände, die später eingesammelt und oftmals miteinander kombiniert werden müssen. Um dennoch sämtliche Fundstücke in Verwahr nehmen zu können, bietet sich die Möglichkeit, überschüssige Objekte in speziellen Wandschränken zwishenzulagern.
In "Dino Crisis" darf sich der Spieler an gewissen Abschnitten für unterschiedliche Vorgehensweisen entscheiden. Diese werden von den jeweiligen Team-Kameraden in Aussicht gestellt und sollten - je nach Munitionsvorrat und Gesundheitszustand der Agentin - gut überlegt sein. Beherzigt Regina die Ratschläge des rauen "Gails", ist ein häufiger Waffengebrauch vorprogrammiert, während nach dem Dafürhalten des kopflastigen "Rick" mehr geknobelt als geballert wird.
