Höllenspaß
Test: Diablo 2
Jedes Jahr stehen Reisende vor der selben Frage: wohin in den Urlaub? Die Kriterien gleichen sich: Hohe Temperaturen, interessante Typen und ein aufregendes Freizeitangebot. Diesen Sommer gibts das alles für weniger als 100 Mäuse. Wo? Ganz einfach: in der Hölle!
Inhaltsverzeichnis
Drei Jahre nach der Veröffentlichungen des Welterfolgs "Diablo", öffnen die Programmierer von Blizzard Entertainment erneut die Pforten zur Unterwelt. In der Rolle eines unerschrockenen Helden kämpft sich der Spieler durch eine Armee der Finsternis, um schließlich dem gehörnten Vorarbeiter der Hölle die Hammelbeine langzuziehen.
Kleine Rückblende: Zum Ende des ersten Teils bezwang der Held Diablo, indem er sich dessen Seelenstein in den Kopf stieß. Kurz darauf verfiel der noble Streiter jedoch der Aura des Bösen und schlug selbst eine Schneise der Verwüstung durchs Land. Erneut sahen die Schergen der Unterwelt die Zeit gekommen, alles Menschliche in den Schlund der Hölle zu ziehen.
Was bin ich
Um das zu verhindern, stehen in "Diablo 2" fünf Charakterklassen zur Wahl. Die Amazone versteht sich auf die Kunst des Bogenschießens und bringt obendrein auch Speere und andere Fernwaffen sicher ins Ziel.
Freunde der groben Landleberwurst entscheiden sich für den Barbar. Der wortkarge Hüne kann sich beidhändig bewaffnen und ist vor allem im Nahkampf ein Ass.
Weniger rabiat, aber nicht minder effektiv geht der Paladin ans Werk. Der Edelmann verfügt sowohl über kämpferische Fähigkeiten als auch über spirituelle. Seine heilenden Kräfte machen sich vor allem in einer Heldengruppe bezahlt.
