Gute Aufbruchsstimmung
Test: Flucht von Monkey Island
Adventure
Wer dieser Tage unter einer Winterdepression leidet, sollte sich mit Guybrush Threepwood auf eine humorige Reise durch das sonnige Dreiinselreich begeben.
Welcher Adventure-Fan kennt sie nicht; die spaßigen Abenteuer des Guybrush Threepwood. Im vierten und jüngsten Teil der kultigen Spiele-Reihe sticht der Möchtegern-Pirat erneut in See, um Haar sträubende Abenteuer zu bestehen und obendrein hinter das Geheimnis der ultimativen Beleidigung zu kommen.
Eine Tote geht auf Hochzeitsreise
Drei Monate sind vergangen, seit sich Elaine und Guybrush auf Melee-Island das Jawort gaben. Wie es sich für einen gestandenen Freibeuter gehört, lud Guybrush seine Angetraute zu einer zünftigen Schiffstour durch das Dreiinselreich ein. Zurück aus den Flitterwochen, wartet jedoch eine faustdicke Überraschung auf das junge Paar: Ein australischer Immobilienhai hat sich nahezu alle Häuser auf Melee-Island unter den Nagel gerissen und die amtierende Gouverneurin der Insel obendrein für tot erklären lassen. Eine Frechheit, die das karibische Traumpaar zurecht auf die Palme bringt, zumal es sich bei der Totgesagten um keine geringere handelt, als Elaine selbst!
Flucht von Monkey Island
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Während seine Gemahlin also ihre behördliche Wiedergeburt in die Wege leitet, kümmert sich Guybrush um einen kreuzdummen Handlanger, der die Gouverneurs-Villa auf das Geheiß des Immobilien-Maklers dem Erdboden gleich machen soll. Um den Schwachkopf daran zu hindern, muss dessen Katapult manipuliert werden. Dies gelingt allerdings nur, wenn man den Burschen mit einer Mahlzeit von seiner Arbeit abhalten kann, wozu wiederum der Schnapsleiche in der örtlichen Bar ein Napf voller Brezeln abgeschwatzt werden muss.
Danach wird dem Arbeiter das Salzgebäck kredenzt, so dass man sich ungestört an dessen Steinschleuder zu schaffen machen kann. Hat der Besitzer des Katapultes die Sabotage schließlich bemerkt, muss er die Ballistik seiner Geschosse neu berechnen, wobei ihm ein zweiarmiger Kaktus als Ziel dient. Nun braucht man nur noch einen alten Fahrradschlauch um die Stachelpflanze zu schlingen, wodurch die Steinbrocken zurück geschleudert werden, und das Katapult nach einem Volltreffer die Böschung hinab stürzt.
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