Test: Patrizier II - Geld und Macht

Verzerrter Wettbewerb

Um Verluste durch räuberische Angriffe möglichst gering zu halten, dürfen spezielle Schiffskonvois gebildet werden. Ein Zusammenschluss mehrerer Schiffe ist jedoch an gewisse Voraussetzungen geknüpft, da mindestens ein Pott im Flottenverband entsprechend bewaffnet sein muss. Außerdem darf die Seetauglichkeit des Hauptschiffes, dem so genannten Orlogführer, nicht durch irgendwelche Schäden beeinträchtigt sein.

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Während der (Kauf-)Mann von Welt durch eifriges Handeln und diplomatisches Geschick an Geld und Macht gewinnt, übt sich der gemeine Beutelschneider im Ränkeschmieden, um die Einkünfte von unliebsamen Mitbewerbern merklich zu schmälern.

Von übler Nachrede über das Aufwiegeln lokaler Obrigkeiten bis zum Anheuern verschlagener Piratenbanden dürfen sämtliche Register des unlauteren Wettbewerbs gezogen werden.

Steckbrief
Sound 6 von 10% 85%
Grafik 12 von 15%
Spielspaß 13 von 15%
Multiplayer 9 von 10%
Bedienung 8 von 10%
Preis/Leistung 13 von 15%
Hardwareanforderung 14 von 15%
Langzeitspielspaß 10 von 10%

Die zweidimensionale Grafik wurde im Vergleich zum betagten Vorgänger gehörig aufgebohrt. In den Städten wuseln nun zahlreiche Bürger durch die Straßen und die mittelalterlichen Bauwerke zeichnen sich - wie auch die unterschiedlichen Schiffstypen - durch einen für Simulationsverhältnisse erfreulich hohen Detailreichtum aus.

Die Mauer muss weg

Der abwechslungsreiche Mix aus Wirtschaftssimulation und Echtzeitstrategie motiviert über lange Zeit, da sich der geneigte Patrizier neben dem Handel und der Kriegführung auch auf den Ausbau seiner Städte konzentrieren muss.

Dadurch entstehen mit der Zeit florierende Siedlungen, die wiederum von wehrhaften Mauern umfasst werden können. Diese zu knacken, verspricht vor allem im Mehrspielermodus einigen Spaß, so dass nicht nur Kaufleute und Pfennigfuchser auf ihre Kosten kommen.

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